Gandhi70•

Schön das auch in der Schweiz den Bedürftigen in der Not geholfen wird.

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BezugssystemCH1903•

Bei uns im Betrieb auch das Thema heute und wenn ich die vielen Kommentare im Netz lese, möchten die meisten die CS Bankrott gehen sehen, ohne Staatshilfe. Ich auch.

Es kann ja nicht sein, dass die Jahrelang Schäden anrichten und danach einfach wiederbelebt werden.

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KaiserGSaw•

Rules for thee but not for mee~

Is nen drecksladen mit fingern in jeglichen shit wo sogar die Deutsche Bank schon moralische bedenken bekommt wie ich so höre.

Sowas böses schützen zu wollen verstehe ich garnicht.

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BezugssystemCH1903•

Sind halt alle vom gleichen Schlag.

Vor Jahren musste die SNB auch gebremst werden Geld in Firmen mit Kinder- und Sklavenarbeit zu investieren, aber bis Heute mehrt sich unser Geld bei denen bei der Investition in Atomwaffenforschung usw.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) soll letztes Jahr insgesamt 607,52 Millionen Dollar in Firmen investiert haben, die Atomwaffen produzieren.

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Crazy_Engineer21•

Wobei die Beschuldigungen aus dem Artikel relativ breit und u.a. mit Boeing ein Unternehmen genannt wird das viele nicht Atomwaffen verbinden (Und wo auch viele die in einem MSCI World ETF anlegen, beteiligt sind)

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BezugssystemCH1903•

Das ist richtig, gibt viele verschiedene welche Waffenforschung betreiben.

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ThereYouGoreg•

Mittlerweile zeichnet sich ein sehr deutliches Bild ab: Entweder erleben wir in den nächsten Jahren hohe bis sehr hohe Inflation oder wir erleben eine Finanzkrise.

Bei derart häufig auftretendem Bankenversagen können die Zentralbanken den Leitzins kaum auf dem aktuell hohen Niveau halten. Wenn der Leitzins jedoch wieder gesenkt wird, erleben wir hohe bis sehr hohe Inflation.

Wenn der Leitzins gesenkt wird und die Wirtschaft weiter angeheizt wird, erleben wir in 5 Jahren eine noch schlimmere Wirtschaftskrise. Die Immobilienmärkte sind beispielsweise schon jetzt extrem überhitzt. Die Inflation ist sehr hoch.

Das Best Case Scenario ist momentan Stagflation und Stagflation ist schon eine verdammt miese Situation. Damit Stagflation stattfinden kann, müssten die Gehälter mit gleicher Geschwindigkeit zur Inflation steigen. Allein deshalb ist Stagflation ein ebenfalls unwahrscheinliches Szenario.

Man müsste meinen, dass bei einer Marktkapitalisierung von 8 Mrd. USD eine feindliche Übernahme der Credit Suisse stattfindet. Gerüchte gab's zu dem Thema seit dem Absturz der Aktie im Jahr 2015 und 2016, weil die Marktkapitalisierung des Unternehmens im Verhältnis zum verwalteten Vermögen sehr niedrig ist. Die internen Zahlen und vor allem der Kundenstamm der Credit Suisse sind jedoch derart zwielichtig, dass sich niemand rantraut. Schlussendlich muss hier die Schweizerische Nationalbank eingreifen, weil private Investoren seit 6 Jahren kein Interesse an einer Übernahme der Credit Suisse haben.

-4†
Giant_Flapjack•

Oder es kommt ganz anders

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ThereYouGoreg•

Die möglichen Szenarien sind überschaubar.

  1. "Immer weiter so Politik" mit vergleichsweise niedrigen Leitzinsen und Rettung von Banken oder Unternehmen in Not. Die Folge ist hohe bis sehr hohe Inflation.
  2. Stagflation. Das ist ein Zwischending aus 1) und 2). Die Zentralbanken fahren einen eher moderaten Kurs bei den Leitzinsen, nehmen dann aber in Kauf, dass auch die Inflation moderat hoch ausfällt, also über dem 2% liegen. Dementsprechend gibt's immer noch einige Unternehmen, welche dem Druck der moderat hohen Leitzinsen nicht standhalten und Bankrott gehen.
  3. Beibehalten hoher Leitzinsen. Das Szenario würde eine extreme Finanzkrise zur Folge haben. Wir erleben aktuell unter welchem Stress der Finanzsektor aufgrund der hohen Leitzinsen steht. Notenbanken wie die FED und jetzt die Schweizerische Notenbank greifen ganz aktiv im Finanzsektor ein. Mittel- bis langfristig bleiben gut geführte Banken und Unternehmen bestehen. Wenn die Arbeitslosenquote aufgrund der Finanzkrise ansteigt, würden Länder wie Deutschland oder Frankreich zumindest über eine starke Währung verfügen.

Die 3 Szenarien bilden ein Kontinuum. Stagflation ist die Zwischenlösung. Bei welcher Inflationsrate wir dann ankommen, das ist eine offene Frage. Wir können Stagflation mit einer Inflationsrate von 3,5% erleben oder Stagflation mit einer Inflationsrate von 5,5% erleben. Das hängt vom Leitzins ab. Ich bevorzuge eher den ersten Fall. Der zweite Fall geht dann schon in Richtung einer "Immer weiter so Politik".

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Wambo1887•

Eine gewisse Lockerung der Zinspolitik ist durchaus möglich. Wir müssen uns vor Augen halten, dass die derzeitige Inflation nicht durch zu viele Kredite/Geldschöpfung, sondern durch den Anstieg der Energiepreise Materialpreise ausgelöst ist. In dem Zuge präferiere ich bei der Stagflation lieber Option b, weil es dafür sorgt, dass die Maßnahmen zur Abfederung des Angebotsschocks schneller und günstiger zu finanzieren sind und noch am ehesten Arbeitslosigkeit verhindert. Und grade letzteres wäre das Schlimmste, was uns jetzt auch noch passieren kann.

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