Mach ich mir unnötig Sorgen wegen meines Master-Schnitts und Studiendauer?
Ich bin jetzt so gut wie fertig mit meinem Master in BWL. In einem Monat geb ich meine Masterarbeit ab und dann war's das. Aber dann kommt ja direkt das nächste Problem: was dann? Von meinen Freunden, die in letzter Zeit abgeschlossen haben höre ich nur, wie beschissen die Situation für Berufseinsteiger aktuell ist und alle Probleme bei der Suche nach einem guten ersten Job haben. Ein Kumpel von mir meinte dann zum Beispiel auch, dass seine 1,7 eigentlich schon zu schlecht sind, um sich positiv hervor zu heben und meinte auch während des Studiums schon, dass in BWL alles ohne 1 vor dem Komma eigentlich schlecht ist. Jetzt mach ich mir natürlich Gedanken. Aktuell steh ich auf 2,14. Ich denke schlechter als ne 2,0 wird meine MA schon nicht werden, dann würde ich auf 2,1 stehen. Grundsätzlich wäre bei ner 1,0 sogar noch ein 1,8er Schnitt möglich aber darauf will ich nicht spekulieren. Nach dem normalen Notenverständnis wird mein Abschluss also absolut "gut". Aber ist er das auch oder doch nur so mittelmäßig wie mein Kumpel sagt und wird mir eher Türen verschließen als öffnen? Erschwerend kommt bei mir noch hinzu, dass ich zwar komplett in "individueller Regelstudienzeit" bin, die aber auch durch 2 Coronasemester und 3 Urlaubssemestern wegen Erasmus erheblich gestreckt wurde. Ich glaube ja eher, dass die Personaler sehen, dass ich 9 Semester für meinen Master gebraucht habe und in der Zeit auch keine Praktika oder so gemacht habe um das zu rechtfertigen. Praktika habe ich aus 2016 und 2019, beide auch mit exzellentem Praktikumszeugnis aber halt schon lange her. Danach ging nichts mehr Richtung Werkstudent oder so weil erst Corona und dann immer nur für 1-2 Semester da wegen Auslandssemester oder Abschluss. Und niemand nimmt einen Werkstudenten für weniger als ein Jahr. Also wie schlecht steh ich tatsächlich da?
Posted Mar 12, 2025, 8:04 PM UTC