Nicht vergessen:
Bei allen großen Börsencrashs gab es immer wieder Tage mit heftigen Erholungen (sogenannte “Bear Market Rallies”), bevor der Markt weiter gefallen ist. Diese Zwischenanstiege können sehr heftig sein – aber sie sind meist kurzlebig.
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Beispiele aus großen Crashs:
- Dotcom-Crash (2000–2002): • Der Nasdaq verlor über 75 %. • Zwischenzeitlich gab’s immer wieder Anstiege von 10–20 %, die dann wieder abverkauft wurden. • Viele dachten „das Schlimmste ist vorbei“, aber es ging weiter runter.
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- Finanzkrise (2008): • Am 13. Oktober 2008 stieg der Dow Jones um +11 % an einem einzigen Tag – der größte Anstieg seit 1930. • Zwei Wochen später war der Markt wieder tiefer als davor. • Solche Tage geben oft falsche Hoffnung, dass der Crash vorbei sei.
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- Corona-Crash (März 2020): • Vom 20.–23. März gab’s mehrere starke Up-Days. • Am 24. März 2020: +9 % im S&P 500 – einer der besten Tage überhaupt. • Trotzdem war die Volatilität extrem hoch, und es brauchte massive Notenbank-Eingriffe, um den Markt zu stabilisieren.
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Warum passiert das? 1. Short Covering: Viele Trader decken ihre Short-Positionen ein – das treibt die Kurse. 2. Hoffnung: Investoren denken, “jetzt ist’s günstig”, kaufen ein – und werden dann überrascht. 3. Liquiditätsimpulse / News: Zentralbanken oder Regierungen kündigen Maßnahmen an → kurzfristiger Optimismus.
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Fazit:
Crashs sind selten ein gerader Weg nach unten – sie bestehen oft aus Chaos, mit extremen Schwankungen in beide Richtungen. Deshalb sagen viele Profis:
„Die stärksten Up-Days passieren in Bärenmärkten.“
Posted Apr 9, 2025, 8:31 PM UTC