Wie läuft die Diagnose bei chronischem Durchfall?

Gesundheit

Vorab: ich suche nicht nach konkreten Behandlungen oder Diagnosen, ich weiß, reddit ist der falsche Ort dafür.

Ich habe versucht, zu googeln aber irgendwie finde ich nur Artikel zur Vorbereitung auf eine Darmspiegelung und keine Liste mit Sachen, die vor einer Spiegelung getestet werden können. Ich schließe aber nicht aus dass ich einfach was das Thema angeht zu doof und nervös bin um sinnhaft zu suchen.

Nun zur Situation:

Wie der Titel schon verrät habe ich es seit einer Weile mit flottem Otto zu tun. Ich habe noch ein paar Hausmittel/frei verkäufliche Medikamente im Petto, die ich ausprobieren will bevor ich das Gesundheitssystem aufsuche, habe aber das Gefühl, dass ich bald zum Arzt muss wenn das so weitergeht.

Nur steht mir auf dem Weg zum Arzt aber meine panische Angst vor der Darmspiegelung im Weg.

Deshalb meine Frage, liebe Schwarmintelligenz:

Gibt es sinnhafte Untersuchungen, die vor einer Darmspiegelung gemacht werden können oder ist eine Darmspiegelung der erste Schritt/einer der ersten Schritte auf der Reise?

Wenn mein Arzt mich direkt zur Gastro schicken will hätte ich gerne eine Liste dabei mit Untersuchungen die ich gern vorher machen würde, bis auf einen Allergietest fällt mir aber nichts ein. Deshalb bitte ich um eure Erfahrungswerte und eure Ideen, um mich gut vorzubereiten.

Wenn eine Spiegelung sein muss überlebe ich das irgendwie, aber für mich ist das wirklich die letztmögliche Untersuchung falls alles andere nichts bringt und das Problem sich nicht spontan alleine behebt.

Ich bedanke mich hier schonmal fürs Lesen und für eventuelle Antworten, ab hier ist nur noch Lebensgeschichten Geschwafel von mir was erklärt warum die Situation so schwer für mich ist. Relevant für mich und vlt spannend für euch wenn ihr gerade nichts besseres zu tun habt :)

Generell habe ich bei Narkosen oder Krankenhausaufenthalten immer schon Tage im voraus Panik, so sehr dass ich trotz Dormicum heulend und zitternd im OP Saal lande.

Während meines letzten Krankenhausaufenthaltes bin ich auf Dormicum weinend durch mein Krankenzimmer gelaufen als die Schwester kam, um mich für den OP zu holen, sie war schockiert dass ich laufe, einigermaßen sortiert spreche und dass ich noch weine. Als Teenager mussten mich mal mehrere Schwestern festhalten um mir einen Zugang zu legen weil ich zu stark unkontrolliert gezittert habe. Eigentlich hätte mich das Dormicum wohl in beiden Fällen schon ausknocken sollen.

Zudem bin ich Vergewaltigungsopfer und kriege bei dem Gedanken, dass irgendwer irgendwas mit meinem Arschloch macht ein bisschen sehr die Krise. Aufarbeitung vom Erlebten etc ist durch, an sich geht es mir im Alltag gut aber das ist ein Problem was evtl sogar für immer bleiben wird weil da mein Körper schneller reagiert als mein Geist es jemals könnte.

Was dann da oben drauf noch kommt ist dass bei mir mal eine andere OP durchgeführt wurde als im Vorgespräch abgesprochen weil die Chirurgen sich beim Operieren umentschieden haben, und das dazu geführt hat dass ich seitdem untenrum Narben habe die bei der ursprünglich geplanten OP nicht möglich gewesen wären. Es hat Jahre gedauert, nach dieser OP wieder auf meinen Körper klarzukommen und das hat dazu geführt dass ich bei einer Narkose einfach kein Sicherheitsgefühl empfinde weil wegen so ein paar doofen Chirurgen meine Vulva hässlich ist.

Wach überlebe ich es aber definitiv erst recht nicht wie mir ein Haufen Fachleute einen Schlauch in den Arsch schieben, deshalb bin ich auf die Narkose vor der ich so schlimme Angst habe angewiesen im Fall der Fälle.

Lebensgeschichtengeschwafel zuende, vielen Dank :)

Posted May 4, 2025, 4:42 PM UTC

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