A family in existential crisis - de/en
Hello,
I am Denis, 43 years old and father of two. Due to a series of strokes of fate and mental challenges (severe ADHD and severe recurrent depression), I am in a crisis of previously unmatched proportions. For this reason, I am dependent on your help.
My ex-wife and I separated – thankfully amicably and on friendly terms – at the end of 2022, which led to us having to sell our shared house, or rather still having to, which is why we both had to move away from the place where our children were born.
We had already found a buyer and had accordingly moved out, the purchase was also notarized and secure, the landowner (leasehold property) got into a conflict with the buyer two working days before the final sales contract. In the meantime, we have found out that the lessors also wanted to buy the house, but at a price well below market value. Unfortunately, every form of constructive communication has failed so far, our concerns remain unanswered, and the lessors categorically refuse any telephone or personal conversation.
So far, every buyer has told us that the lessors asked them to persuade us to lower the price.
(Through entry into the sales contract, they could then acquire the house far below market value and subsequently resell it at a reasonable price with profit.)
Due to this unnecessary delay over several years, debts have accumulated through the maintenance of the house and double or even triple housing costs (1. running costs of the house, 2. housing costs of my ex-wife, and 3. my own housing costs), which I can no longer cope with.
I am in contact with a debt counseling service, but due to the refusal of a few creditors to accept deferral or payment pauses, the situation is continuously worsening.
Part of my salary is already being garnished by creditors who refused to cooperate with the debt counselor, which has led to my job being at risk (cash handling authorization was revoked due to ongoing garnishment) and my fixed costs can no longer be covered.
I do not have enough money left each month to ensure that my children – who live with me half of the time – have enough to eat, because even though I regularly go without meals and essential household items, the money is still not enough. I cannot bear that they have to suffer or share this burden because of it.
(Leisure, entertainment, or gifts are currently impossible without the support of others.)
I myself am severely impaired by my neurodiversity (ADHD), and the situation intensifies all mental burdens. My depression recently escalated to a level that required immediate intervention (suicide). Inpatient treatment was discussed, but since such a step would probably have caused even greater strain on my children and possibly job loss (followed by loss of housing), I unfortunately couldn’t get help there either.
Opening up in this way is a monumental struggle for me and an expression of deep-seated despair. I ask you for a small donation or contribution if in any way possible, as well as for sharing this appeal. Even though this brings shame and guilt, I owe it to my children to consider this option.
Original:
Hallo,
ich bin Denis, 43 Jahre alt und 2-facher Familienvater. Durch eine Reihe von Schicksalsschlägen und mentalen Herausforderungen (schweres ADHS und schwere rezidivierende Depressionen) stecke ich in einer Krise bisher unvergleichlichen Ausmaßes. Aus diesem Grunde bin ich auf eure Hilfe angewiesen.
Meine Exfrau und ich haben uns Ende 2022 – zum Glück einvernehmlich und freundschaftlich – getrennt, was dazu geführt hat, dass wir unser gemeinsames Haus verkaufen mussten, bzw. immer noch müssen, weshalb wir auch beide aus dem Ort an dem unsere Kinder geboren sind fortziehen mussten.
Wir hatten bereits einen Käufer gefunden und waren entsprechend ausgezogen, der Kauf war auch notariell in trockenen Tüchern, der Grundstückseigner (Erbpachtgrundstück) geriet 2 Werktage vor dem endgültigen Verkaufsvertrag in einen Konflikt mit dem Käufer.Mittlerweile haben wir herausgefunden, dass die Verpächter das Haus auch kaufen wollten, jedoch zu einem weit unter dem Marktwert liegenden Preis. Leider scheiterte bisher jede Form der konstruktiven Kommunikation, unsere Anliegen werden nicht beantwortet, einen telefonischen oder persönlichen Gesprächskontakt lehnen die Verpächter leider kategorisch ab.
Bisher teilte uns jeder Käufer mit, dass die Verpächter sie aufforderten uns zum Senken des Preises zu bewegen.
(Durch Eintritt in den Verkaufsvertrag könnten jene dann das Haus weit unter Marktwert erlangen und anschließend teurer zu einem angemessenen Preis mit Gewinn weiterverkaufen)
Durch diese jahrelange unnötige Verzögerung sind durch den Unterhalt des Hauses und doppelte bzw. dreifache Wohnkosten (1. laufende Kosten des Hauses, 2. Wohnkosten meiner Exfrau und 3. meine eigenen Wohnkosten) Schulden aufgelaufen, die ich nicht bewältigen kann.
Ich bin im Kontakt mit einer Schuldnerberatung, doch durch die Weigerung einiger weniger Gläubiger eine Stundung oder Zahlungspause zu akzeptieren verschärft sich die Situation laufend.
Ein Teil meines Gehaltes wird bereits gepfändet von Gläubigern, die sich weigerten mit dem Schuldnerberater zusammen zu arbeiten, was dazu geführt hat, dass mein Arbeitsplatz gefährdet ist (Kassenerlaubnis wurde entzogen wegen der laufenden Pfändung) und meine Fixkosten nicht gedeckt werden können.
Ich habe monatlich nicht genug Geld übrig um sicherzustellen, dass meine – zur Hälfte der Zeit bei mir lebenden – Kinder genug zu Essen haben, denn auch wenn ich regelmäßig auf Mahlzeiten und essentielle Haushaltswaren verzichte, reicht das Geld immer noch nicht aus. Ich kann es nicht ertragen, dass sie deswegen leiden, bzw. diese Belastung mittragen müssen.
(Freizeit, Unterhaltung oder Geschenke sind derzeit eine Unmöglichkeit ohne die Unterstützung durch Andere)
Ich selbst bin durch meine Neurodiversität (ADHS) schwer beeinträchtigt und die Situation verstärkt alle mentalen Belastungen. Meine Depression steigerte sich kürzlich auf ein Maß, das unmittelbares Eingreifen erforderte (Suizid). Eine stationäre Aufnahme stand zur Debatte, aber da eine solche vermutlich noch größere Belastung für meine Kinder und ggf. einen Jobverlust (mit anschließendem Wohnungsverlust) bedeuten hätte können, konnte ich mir leider auch hier nicht helfen lassen.
Mich in dieser Form hier zu öffnen ist eine monumentale Überwindung für mich und Ausdruck einer tief sitzenden Verzweiflung. Ich bitte euch um eine kleine Spende oder Zuwendung, falls es euch in irgendeiner Form möglich ist, so wie um das Teilen dieses Aufrufs. Auch wenn das für mich Scham und Schuldgefühle bedeutet schulde ich es meinen Kindern diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen.
Posted May 7, 2025, 2:41 PM UTC