Ich frage für einen Freund.. nein wirklich!
… sagen wir eher für einen Bekannten. Er hat sich mehrfach bei der Bundeszollverwaltung, bei der ich auch tätig bin für ein duales Studium beworben und wurde nach vier gescheiterten Versuchen nun endlich genommen, sodass er ab dem 01.09. mit seinem Studium beginnen kann. Wir waren bis vor einigen Jahren recht gut aber eher locker befreundet, bis es einige Vorfälle gab, die mich dazu gebracht haben, den Kontakt einzuschränken (Eherfrau angefasst usw.) Der Kontakt ist dennoch nicht gänzlich erloschen. Ich habe ihm intensiv bei der Vorbereitung für das mündliche Auswahlverfahren geholfen, damit er bestens vorbereitet ist. Nachdem er wie gesagt bereits vier Mal abgelehnt wurde, hatte ich jedes Mal das Gefühl, er macht mich ein wenig dafür mitverantwortlich, dass er es nicht rein geschafft hat. Schlussendlich habe ich ihm dennoch immer wieder geholfen und das hat jetzt offenbar Früchte getragen. Ich habe bei ihm aber auch gemerkt, dass er sich nie eigenständig auf das Auswahlverfahren vorbereitet hat, sondern rein auf meine „Nachhilfe“ und Tipps vertraut hat. Er ist anfang 30, hat keine Berufsausbildung und arbeitet seit seinem Abitur, also seit nunmehr locker 13 Jahren in einem Beruf, der nur einer kurzen Einarbeitungsphase bedarf. Man könnte ihn böswillig als faul bezeichnen. Davon abgesehen ist er eine Person, die sehr schnell aufgibt und das Handtuch wirft. Leider muss ich auch sagen, dass ich ihn charakterlich für eine Führungsposition gänzlich für ungeeignet halte. Könnte ihr nachvollziehen, dass mich der Gedanke mittlerweile stört, dass er mein Kollege oder ggf. sogar mein Vorgesetzter werden könnte? Teilt gerne eure Gedanken…
Posted Aug 5, 2025, 10:04 PM UTC