Puh... Die Post (Rant)

Sudern | Grouching

Habe erstmals einen eigenartigen Fall erlebt. Ältere Privatperson schickt mir aus DE ein Packerl per DHL. Die AT Post übernimmt das Paket, dass dann gestern um kurz vor Mitternacht in der Zielstadt (Wien) ankommt. Laut DHL und Post konnte das Paket um 03:45 Uhr in der Früh nicht zugestellt werden und wurde umgehend an den Absender nach DE zurück geschickt.

Ich schreib dem Post Kundenservice und frag was los ist, die antworten prompt, dass der Absender statt PLZ 1170 die PLZ 1110 geschrieben hat und es deshalb umgehend zurück geschickt wurde. Dass alle anderen Infos korrekt waren (Vor- und Nachname, Straße, Hausnummer, DHL Sendungsnummer) und der Adressat dadurch hätte kontaktiert / ausgeforscht werden war kein Thema? Ich vermute sogar, dass die ältere Absenderin die Adresse von Hand geschrieben hatte und die 1170 vielleicht deshalb wie 1110 aussahen.

Hab dann noch beim Kundenservice angerufen um zu schauen, ob das Paket noch innerhalb Österreich gestoppt werden kann. Antwort: Das kann nur der Versender per Formular beantragen. Nützlich.

Auf meine Frage ob Pakete bei denen ein kleiner Fehler in der Adresse vorkommt nicht normal über die Handauslese richtig weitergeleitet werden, bzw. ob es nicht eine Aufbewahrungspflicht bei der Post für solche Fälle gibt, kam die selbe vorherige Standard-Antwort ein zweites Mal. Ich habe trotz ordentlicher Kabel dann einen schönen Tag gewünscht.

Was macht man in so einem Fall? Die Privatperson wird sich die Mühe nicht machen das Pakerl ein zweites Mal auf eigene Kosten (€17,50) aufzugeben. Entstehen jetzt für die Rücksendung Kosten? Gibts irgendeinen Weg rauszufinden, ob ich mich bei der Post / Konsumentenschutz deswegen Einspruch einlegen kann / die enstandenen Kosten entschädigt zu bekommen? Wäre deppat wenn dass bei der älteren Dame hängen bleibt.

Posted Sep 2, 2025, 3:24 PM UTC

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