Über Tauschwohnungen und Wohnungsknappheit

Bin 2001er Kind, jetzt 24 Jahre alt, Ausbildung abgeschlossen, (hoffentlich) stabilen Job gefunden, Probezeit fast durch. Super. Fantastisch, sogar. Außer dass die mir ne doppelprobezeit mittels einjähriger Befristung gegeben haben aber das ist Thema für nen anderen Tag. Ich bin dankbar in diesem Klima überhaupt ein Job gefunden zu haben nach der Ausbildung.

Jetzt ist es mal an der Zeit langsam wieder aus dem Elternhaus auszuziehen, weil, yknow, 24 Jahre alt und momentan fahr ich täglich fast zwei Stunden insgesamt um zu und von der Arbeit zu kommen (gott lobe den Diesel dass die im Unterhalt nicht einmal so teuer sind, aber das Offenbacher Kreuz ist eine Ausgeburt der Hölle).

Mein erster Auszug war ein fucking flop, weil ich ausgezogen bin und dann Corona direkt kam. cool toll ich liebe es gen z zu sein /s. Und es ist. Kein bezahlbarer Wohnraum da. NICHTS.

WHAT DO YOU MEAN ich kann mit einem 2,1k nettoeinkommen mir nicht mal eine normale verfickte Wohnung im Vorort leisten????

Und dann kommen diese supertollen Personen mit ihren verfickten Tauschwohnungen die das Angebot NOCH WEITER VERKNAPPEN. Merken die nicht dass die sich damit selbst ins Bein schießen? Der Markt besteht nur aus Tauschwohnungen mit verwöhnten, kompromisslosen Egoisten, die SOWIESO nie ihre utopischen kackdrecks Wunschwohnung finden werden. Hauptsache Wohnung vor anderen gewedelt wie ein Fleischstück vor nem verhungernden Köter. Super.

und alles wird teurer und alles ist scheiße und leute ich kanns nicht mehr.

apropos offenbacher kreuz können wir bitte kurz darüber reden dass der Mist einfach seit Ende der Sommerferien zehnmal schlimmer geworden ist?? Nach FFM Süd geht da NICHTS mehr morgens. welcher (besonders liebe und nette person) hat sich gedacht "joa super also hier an dem hauptverkehrsknoten mach ich mal ne fucking REISSVERSCHLUSSABFAHRT hin! hihihi wie lustig!". was soll das. ich kann nicht mehr.

Posted Sep 3, 2025, 6:27 PM UTC

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