Sex wird sehr wenig. Verstehe Partnerin nicht so richtig.

Sex / Sexualität

Moin. Wir sind seid 4,5 Jahren zusammen und irgendwie klappt es in der Kiste nicht mehr. Zunächst hab ich M41 vor knapp 2 Jahren wegen Streß in der Jobsituation Probleme im Bett gehabt. Ich hatte keinen Drive mehr, war mental völlig neben der Spur und hab im Grunde kaum noch einen hoch bekommen. Zudem Zeitpunkt war sie (40) sehr entspannt und hat das Okay hingenommen und keinen Druck gemacht. Ich hatte aber irgendwann so eine Panik, dass ich gesagt hab sie könne sich auch anders umsehen, wenn sie möchte. Ihr Sex Drive war eher hoch und daher mein Angebot um meinen Kopf frei zu bekommen. Es kam nie dazu und sie wollte das auch nicht.

Jetzt hat sich die Sache etwas gedreht. Mir geht es deutlich besser. Der Job ist ein anderer. Ich habe wieder mehr Lust auf Sex, ausprobieren, etwas spielerisch sein. Sie hat allerdings scheinbar vor etwa 1 Jahr ihren Drive verloren, was auch zu ihrer sehr stressigen und nervenaufreibenden Situation in ihrem Job passte. Hier ging es um Mobbing und dem daraus erfolgtem Wechsel. Das ganze ist noch nicht durch und nimmt ihr die Kraft und die Lust.

Ich versuch das ganz herzlich und verständnisvoll zu besprechen und ebenso keinen Druck zu erzeugen.

Es ist nur so, dass wir in den Jahren auch so zunehmend andere Vorstellungen von sexueller Nähe haben. Ich bin eher so interessiert an wilderem Sex, vielleicht auch mal härter, experimentierfreudiger, mit Interesse an Spielzeugen oder besonderen Orten und spontan usw. Für mich ist das Spaß, heiß, manchmal auch ruhig aber mit Energie. Gelegentlich auch die Suche nach Entspannung bzw. Stressabbau. Gerne auch quick. Sie scheint aber immer mehr eher ganzheitlich darüber zu denken. Für sie stehe nicht der Orgasmus im Vordergrund. Sie suche die Nähe und kuscheln. Eher die geistige Verbindung neben der körperlichen. Zu Anfang unserer Beziehung war das mal stürmisch.

Generell ist es sehr schwer mit ihr über Sex zu reden. Mir ist das aber sehr wichtig. Ich würde mich gerne austauschen und sie verstehen. Zumal wir langsam über die Jahre bei 1x alle 3 oder 4 Wochen angekommen sind.

Was mich sehr verwirrt ist, dass sie garnicht benennen kann was sie mag. Es gäbe keine bestimmte Berührung, Stellung, Praktik welche sie mag. Sie könne das nicht sagen. Es sei ihr nicht bewusst. Allerdings teilte sie mal mit, und das war glaub ich schon immer so, sie mag nicht so gerne früh unten rum berührt werden. Das geht erst nach langem Vorspiel.

Wann genau, war ich mir immer unsicher, weshalb ich es aus eigener Initiative immer gelassen habe. Ich möchte nicht das Gefühl haben/geben gegen ihren Willen rumzufummeln wo es nicht erwünscht ist. Das macht es aber komplizierter. Im Grunde warte ich auf ihr Zeichen. Es bremst allerdings auch aus.

Seit neustem ist wohl bei ihr sehr wenig Lust. Sie teilt mit, dass sie lieber kuscheln möchte. Ihr sei jetzt nicht nach mehr gewesen und warum müsse das denn sein. Dazu muss ich sagen, kuscheln war in diesem und ähnlichen Fall bereits ziemlich heiß, nackt und viel rummachen. Mich turnt das halt an. Ich seh das eher schon richting Sex als Richtung Streicheln und kuscheln. Wenn wir das abbrechen bin ich ehrlich gesagt enttäuscht. Das versuch ich zu verbergen, kann das aber nicht perfekt. Kommt es doch zum Sex, kommt sie mir wenig lustvoll vor. Das erschrickt mich. Ich hab den Vorschlag gemacht zunächst Penetration wegzulassen. Die ist ok damit.

Wie das jetzt weitergehen soll, weiß ich nicht recht. Ich dachte reden. Sie möchte aber nicht recht. Sie mag das nicht" zerreden".

Wie ist das bei euch Freuen mit der eigenen Wahrnehmung zu Vorlieben? Wie kann ich damit umgehen, dass meine Partnerin sich nicht mitteilt und scheinbar nicht sagen kann was ihr gefällt? Wie wurdet ihr mit dem schwindenden Drive umgehen? Wie könnten wir uns weiter entwickeln?

Danke

Posted Sep 23, 2025, 10:39 PM UTC

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