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BuffyPana

Maske ablegen

Ich bin seit einem Jahr unter Verdacht und seit etlichen Wochen wegen Ritalinwirkung und medizinischer Anamnese diagnostiziert (ohne klinischpsychologischer Diagnostik). Seit der Medikation fühle ich eine intensive Phase zu durchlaufen wo sich meine innere Welt transformiert und sich das Leben irgendwie anders aber schon auch besser anfühlt, als wär ich grad im Endspurt der Metamorphose.

Ich bin seit 5 Jahren quasi Single und bin seitdem gerne auch alleine unterwegs, egal ob ein Restaurantbesuch, ein Urlaub, Tagesausflug etc. Heute bin ich mal wieder auf einem Konzert und ich fühle mich äußerst unwohl. Ich hab geweint, zum einen weil mich die Stimme der skandinavischen Sängerin berührt und zum anderen, weil ich das Gefühl hatte etwas loszulassen was mich schon länger runter zieht. Ich habe das Bedürfnis vor dem Ende nach Jause zu gehen, am liebsten hätte ich den Main Act gar nicht mehr abgewartet. Ich verbringe die letzten Wochen sehr gerne zu Hause in meinen sicheren 4 Wänden und mach mirs gern einfach gemütlich und erfreue mich sogar an der Hausarbeit.

Ist es die Maske die ich abgelegt hab, weil ich keine Kraft mehr hatte "normal" zu sein? Lerne ich nun das rohe Ei in mir kennen, das noch sensibler ist als gedacht und sich nicht mehr aus Prinzip durch das Alleineseinmüssen kämpft ?

Mich interessiert ob ihr auch so eine innere Wandlung von euch kennt und ob ich mal wieder sowas wie Beständigkeit und innere Sicherheit haben kann nach dieser inneren Reise ins Unbekannte.

Posted Oct 11, 2025, 7:42 PM UTC

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