Wie gehe ich mit Rechtsruck in der Familie um?
Passend zum Zitat von Merz, wir hätten ein Problem im Stadtbildt, musste ich meinem Vater erklären, dass das Problem nicht Migration, sondern Männer sind. Und jetzt diskutiere ich mit ihm über den Genozid in Gaza.
Ich merke mir raubt das total viel Energie, sehe aber auch eine Notwendigkeit darüber reden zu müssen. Schließlich ist das „Migrationsproblem“ grundlegend falsch, was man aus den Statistiken zu Kriminalität etc. entnehmen kann. Und generell, die deutsche Medien sind durchwachsen von Polarisierung und einseitiger Berichterstattung. Ich frage mich einfach, wie geht man damit um ohne komplett den Kopf zu verlieren? Es ist extrem ermüdend auf der einen Seite im Studium zu lernen, wie verschiedene Diskriminierungsformen coexistieren und das, gerade in der heutigen Zeit, in die Hände des rechten politischen Spektrums fällt, nur um dann meinen Eltern und Geschwistern erklären zu müssen, was die wissenschaftliche Faktenlage zu diesem Thema ist. Ich kann doch nicht deren Aufklärung übernehmen (und möchte das auch nicht, immerhin sind das vollmundige Personen)
Wie geht ihr mit solchen Themen um? Danke im Voraus :)
Posted Oct 22, 2025, 5:11 PM UTC