Examensvorbereitung - pure Verzweiflung nach einem Monat

Erstes Staatsexamen

Der Titel sagt alles. Bin wirklich fleißig und regelmäßig am lernen. Es macht(e) mir sogar teilweise Spaß. Aber ich habe das Gefühl, dass ich a) einige Dinge inhaltlich gar nicht richtig wahrnehme und b) ums Verrecken nicht hinterherkomme. War einen Monat bei Hemmer in MUC und fand's da sehr angenehm - aber mich hat da einfach die inhaltliche Konzeption nicht ganz überzeugt. Bin deswegen zu einem Münchener Repetitor, der erst im Oktober anfängt, nur ZR macht und dafür bekannt ist, die Dinge grundsätzlich anders anzugehen. Allein für Rechtsgeschäftslehre werden bspw. 30 Fälle bearbeitet, mit durchaus ordentlich Tiefgang (manche Inhalte davon findet man nicht mal in Standardkommentaren). Das Rep läuft seit genau einem Monat und wir sind jetzt bei Fall 21. Nachgearbeitet habe ich erst die Fälle 1-8. zum wiederholen bin ich quasi nicht gekommen. Nebenher läuft im UniRep aktuell im öffR EuropaR und VerwaltungsR. Das sind 4 Falllösungen mit mehr als 30 Seiten Inhalt (Lösungshinweise + Wissensvermittlung). Davon hab ich erst einen (!) Fall nachgearbeitet. Daher meine Frage: wtf? Wie soll man das denn zeitlich schaffen? Insbesondere deshalb, weil man ohne wiederholen sowieso extrem viel vergisst. Beim Schreiben der ersten Probeklausur gestern hab ich mich gefühlt wie in der ersten Übungsklausur im Studium - als hätte ich meinen Peil. Hat jemand von euch Tricks, die er über die Zeit entwickelt hat und teilen möchte? Oder ist es wirklich einfach bloß „weitermachen bis zum Ende"?

Posted Nov 1, 2025, 1:17 PM UTC

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