Nach 14 Jahren in B2B Agenturen: Bullshit, Pseudokreativität und administrativen Overhead radikal minimieren, um Zeit für echte Werte zu schaffen.

Growth Journey

Hallo zusammen,

nach 14 Jahren in der Agentur-Welt – zwischen B2B-Beratung, IT-Projekten für den Mittelstand, Teams aufbauen und dem Gefühl, ständig gegen ineffiziente Prozesse anzukämpfen – habe ich beschlossen: Ich habe keine Lust mehr. Nicht auf das Arbeiten an sich, sondern auf die Art, wie es oft abläuft.

Das Problem: Egal ob beim Kunden oder im eigenen Laden: Unternehmen ersticken in administrativem Bullshit. Zeit, die in repetitive Aufgaben, sinnlose Meetings oder pseudokreative Prozesse fließt, fehlt für das, was wirklich zählt – echten Mehrwert. Das Ergebnis? Frust auf allen Seiten – bei Mitarbeitenden, Chefs und Kunden. Dabei gibt es genug Tools und Ansätze, um das zu ändern. Aber meist fehlt der Mut, sie konsequent umzusetzen.

Mein Plan: Ich starte Phase 0 meines eigenen Experiments. Ein Ansatz, der den Overhead durch intelligente Werkzeuge und maßgeschneiderte Prozesse radikal reduziert – erst für mich, später (sofern es funktioniert) vielleicht für andere. Aber: Ich will das nicht im stillen Kämmerlein machen.

Was ich teilen werde:

  • Meinen grundlegenden Ansatz (was ich wie angehe).
  • Welche Prozesse ich automatisiere (und warum).
  • Was funktioniert – und was scheitert (Learnings in beide Richtungen).
  • Metriken (weil „ich fühl‘ mich produktiver“ keine Daten sind).
  • Blaupausen & Vorlagen (sofern sinnvoll).

Was ich brauche: 

  • Eure Erfahrungen: Welche Tools/Workflows haben euch wirklich Zeit gespart? (Kein „Notion löst alles“-Gelaber – ich will konkrete Beispiele.) 
  • Ehrliches Feedback: Wenn ich Mist baue, sagt’s mir. Wenn’s langweilig wird, sagt’s mir. Wenn etwas gut ist, sagt’s mir :-) 
  • Idealisten & Pragmatiker: Die einen, die an bessere Arbeitswelten glauben – und die anderen, die fragen: „Ja, aber was ist jetzt der tatsächliche Mehrwert?” oder “Wie verdienst du damit Geld?“

Was ich nicht brauche: 

  • „Guru“-Geschwafel. 
  • Fake-Transparenz („Hier mein Umsatz! Kauf mein Kurs!“). 
  • Diskussionen über ob KI/Automatisierung kommt – die ist da. Die Frage ist, wie wir sie nutzen.

Warum Reddit? 

Weil ich hier ehrliches Feedback will – nicht LinkedIn-Höflichkeitsfloskeln oder Meinungen aus irgendeiner Selbstbeweihräucherungs-Bubble. Weil hier nicht nur Gründer, sondern vermutlich auch Menschen unterwegs sind, die später eventuell Nutzer oder Kunden sein können.

Warum das funktionieren könnte?

  • Keine Investoren → Kein Druck, nur Fokus auf Nutzen. 
  • Keine „Personal Brand“ → Nur das Ziel, etwas zu bauen, das funktioniert. 
  • Echte Probleme → Ich will mit Leuten reden, die ähnliche Schmerzen haben. 
  • Keine Heilsversprechen → Ehrliche Learnings.
  • Weil ich daran glaube → und in der Vergangenheit bereits Ansätze im Kleinen mit meinen Teams funktioniert haben.

Wie könnt ihr helfen?

  • Kommentiert mit euren Erfahrungen, Tools, Kritik oder Prozesse/Ansätze, die für euch erfolgreich waren.
  • Folgt dem Thread, wenn ihr Updates wollt.
  • Teilt den Post, wenn ihr jemanden kennt, der ähnliche Gedanken oder Probleme hat.

Ich starte in den nächsten Tagen mit dem ersten Update.

PS: Falls das hier falsch ist – sagt’s mir. Ich bin neu im „Building in Public“-Game und lerne gerade, wie man das richtig macht. Und nein, ich werde nicht jeden Tag posten. Nur wenn’s was zu sagen gibt.

Posted Nov 10, 2025, 11:59 AM UTC

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