Ehefrau ggf. bisexuell, oder sogar lesbisch
Hallo zusammen,
ich bin gerade ein wenig verzweifelt, oder schon ein wenig länger. Meine Frau und ich sind seit nun mehr 20 Jahre zusammen. Wir haben eine wirklich schöne Beziehung und auch noch fast täglich Sex. Doch sind mir Dinge aufgefallen, welche ich schon früher bemerkt habe, aber ich weder eine konkrete Antwort bekam, oder es als lächerlich dargestellt wurde.
Vor ca. 12 Jahren hatten wir einmal zusammen was mit einer Frau. Meine sagte immer, sie stehe nicht auf Frauen, aber probieren könnte es man ja, nur mit dem Hinweis, dass sie es nicht wollen würde, die anderen mündlich zu verwöhnen. Das würde sie nicht wirklich anmachen. Der Abend kam und es war ein lustiger Abend, bis an zum Eigentlichen kam. Alle hatten was getrunken und meine Frau verschwand mit ihr im Bad. Nach 10 min kamen beide entkleidet raus, machten es sich wildknutschen im Bett bequem. Ich beobachtete es vom Sofa aus. Meine Frau war ihr gegenüber sehr dominant. Alles ok soweit, dachte ich, schmunzelte ein wenig in mich hinein, aber nahm es und begab ich dazu. Es war eine schöne Nacht mit beiden. Als wir so dann am nächsten Mittag allein waren, fragte ich meine Frau, wie sie es empfand. Sie konnte sich "angeblich" an nichts erinnern, hatte nur Kopfschmerzen, wohl zu viel getrunken, sagte sie, aber ihre Erinnerung waren wohl weg.....So betrunken war sie doch gar nicht, dachte ich mir, aber ok, schenkst du ihr glauben.
Danach wollte sie solch eine Konstellation nicht mehr, was ich auch respektierte.
Seit nun mehr einem Jahr, sie ist Anfang 50, befindet sich schon seit ein paar Jahren in den Wechseljahren, verändert sich zunehmend ihre Sexualität. Sie mag es, wenn wir beide uns nebeneinander auch mal selbst was gutes tun, Trockenheit ist mit unter ein Grund laut ihrer Aussage. Das kann ich verstehen und ging nicht weiter darauf ein, immerhin kam es ja auch früher vor mit der eigenen Beschäftigung. Nur heute unterscheidet es sich ein wenig. Sie hat ihre Augen immer geschlossen, ist im Grunde nicht bei mir, oder anders ausgedrückt, ich nehme es zumindest so wahr. Auch ihr Verhalten mir gegenüber. Sie liegt z.B. im Bett neben mir in meinem Arm, Kopf auf meiner Brust, wir schauen fern, irgendwann fängt sie an mich zu streicheln, alles so weit in Ordnung. Irgendwann, das kannte ich so nicht, fing sie vor ca. 1 Jahr an, sich mehr für meine Brust zu interessieren, was ich so nicht kannte. Sie streichelt sie, sagte mir auch schon, auch noch nicht so lange her, sie findet es viel schöner, wenn diese rasiert ist, neuerdings auch mein Gesicht. Würde sonst piksen. Interessierte sich mehr und mehr für meine Brustwarzen, was sie sehr erregte, oder streichelt mich, also würde sie sich selbst streicheln, sprich nicht meine Genitalien, viel mehr dem Damm mit kreisenden Bewegungen. Ich sprach sie darauf an, ob sie ggf. Gedanken währenddessen hat, ob allein oder mit mir, eine Frau in Ihre Fantasie zu lassen. Sie regte sich ungemein auf, als hätte ich ertappt, obwohl ich sehr lieb und verständnisvoll gefragt habe. Sie kommt ursprünglich aus Osteuropa und sagte mir mal vor geraumer Zeit, dass solche Dinge ein Tabuthema seien und die Erziehung solch ein Denken nicht zugelassen hat. Sie sagt mir, dass hinge mit den Wechseljahren zusammen, aber sie würde niemals und hätte auch noch nie an eine Frau gedacht. Sie wäre voll bei mir und würde es auf unsere Tochter schwören. Sie lügt eigentlich nie, aber irgendwie lässt und lassen mich ihre Verhaltensweisen einfach nicht los.
Vielleicht liege ich völlig falsch, vielleicht aber auch richtig. Und es wäre ok für mich, wenn dem so ist, sie es auch lieber allein ausleben wollen, was ich ihr auch in diesem besagten Gespräch angeboten habe, nur mit der Bitte, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse nicht immer nach hinten stellen soll. Sie bezeichnet es nur als totalen Quatsch, möchte aber am Ende des Tages nicht, dass sie etwas unterdrückt oder gar unglücklich ist.
Vielleicht bekomme ich ja hier ein paar Tipps, wie ich damit umgehen soll.
Ganz lieben Dank an Euch
Posted Nov 28, 2025, 5:44 PM UTC