Krankmelden aufgrund Depressionen.
Ich (W/23) leide schon seid Anfang meiner Pubertät an rezidivierende Depressionen und sozialer Angst. Über die Jahre hinweg habe ich einigermaßen damit gelernt umzugehen, jedoch werde ich mein ganzes Leben mit diesen „Einschränkungen“ leben müssen.
Ich bin jetzt seid 4 Monaten in Ausbildung und habe mir auch viel vorgenommen da ich diese aufs kürzeste Verkürzen möchte. (Max. Wäre ich auch offen 2 Jahre zu machen keine 3.)
Die Ausbildung macht mir leider so gar kein Spaß und es wird von Tag zu Tag nur noch langweiliger und weniger auszuhalten. Könnte tatsächlich an dem Fachbereich liegen. Ein Wechsel habe ich mir überlegt bin aber aus der Probezeit raus und müsste zu sehen das ich ein Aufhebungsvertrag bekomme. Abgesehen davon gab es, kurz vor Ende meiner Probezeit, eine kleine Streitigkeit zwischen einer Kollegin und mir da sie meine Frage, ob ich denn mehr lernen könnte und ein wenig Abwechslung im Arbeitsaltag kriegen könnte, da ich die ganze Zeit nur in einer (nicht anspruchsvollen) Abteilung eingeteilt bin, extrem Persönlich genommen hat (ehrlich gesagt kein Plan wieso).
Jedenfalls behandelt sie mich seid dem irgendwie komisch. Macht mich für die kleinsten Fehler an und beschuldigt mich mancher Fehler von denen ich noch nicht mal weiß ob ich sie getan habe oder jmd anderes (meistens sind diese Fehler auch ein paar Tage her und ich kann mich dann garnicht mehr dran erinnern). Es ist auch weniger das ich Fehler mache, welche in einer Ausbildung gerade am Anfang extrem normal sind, sonder die Art wie ihr Ton sich mir gegenüber verändert hat.
Worauf ich hinauswill ist:
Ich versuche zu verkürzen sprich bei 1,5 Jahren dürfte ich nur 10% der Ausbildungszeit fehlen. Mein Fachbereich bzw. Ausbildung an sich gefällt mir nicht so. Und es herrscht momentan ein komisches Arbeitsklima. Das On Top meiner Psyche lässt mich gerade in Richtung depressiver Phase rutschen und ich würde mich gerne 2 Tage krankschreiben lassen.
Jedoch habe ich das Gefühl dass es über die 1,5 Jahre mehr als 10% Fehlzeiten werden aufgrund der Psychischen Belastung. Ich fühle mich extrem unter Druck gesetzt. Gibt es irgendeine Möglichkeit für mich das sich villeicht meine Kammer darum kümmern könnte oder ist bei mehr als 10% Fehlzeit wirklich Schluss und ich kann nicht zur Prüfung zugelassen werden? Ich weiß mir nicht weiter zu helfen und würde mich über Ideen oder Meinungen freuen!
Posted Dec 1, 2025, 7:03 PM UTC