Als Rechtsanwaltsfachangestellte mit 28/29 nochmal Jura studieren? Oder Wirtschaftsrecht? Oder einfach weiter arbeiten?
Hallo,
ich überlege zur Zeit, ob ich nochmal anfangen soll Jura auf StEx oder alternativ Wirtschaftsrecht Bachelor/Master zu studieren. Gründe zu studieren wären, dass ich ein bisschen Schiss vor AI und Automatisierung habe, nicht für immer in der Assistenzrolle "gefangen" sein will und mich auch gehaltsmäßig weiterentwickeln möchte.
Bin ausgebildete ReFa, habe einige Jahre Berufserfahrung, verdiene okay und habe ein ganz gutes Verständnis für die Probleme und den Gegenstand der Verfahren und denk mich da gern rein. Ich habe vor der Ausbildung Abi gemacht und habe durch Ausbildung und Berufserfahrung Anspruch auf elternunabhängiges Bafög. Bin mir unsicher,
- ob ich die Härte des StEx und Länge eines Jurastudiums durchhalte (würde allerfrühestens wieder mit ca. 35 Geld über dem Bafög-Niveau verdienen und habe schon seit Jahren nicht mehr systematisch gelernt),
- ob der Wirtschaftsrecht-Bachelor(+ggf Master im Bereich Steuern oä) eine Alternative ist - vor allem in Bezug aufs Geld und langfristige Perspektiven. Als "gute" Rechtsanwaltsfachangestellte verdient man ja auch 50-60k in den großen Städten bei den großen Kanzleien, ggf. auch mit Rechtsfachwirt. Mit einem Bachelor landet man wahrscheinlich auch auf irgendeinem Sachbearbeiter-Job. Lohnt sich dann so ein FH-Studium überhaupt?!
- ob ich mir nicht in den Arsch beiße, wenn ich die erste Option (Jura-StEx) verwerfen würde ohne es probiert zu haben. Wechseln zur FH oder Abbruch ohne ReFa bleiben wäre ja weiterhin möglich, andersherum nicht.
Bitte um Input, Tipps etc.!
Viele Grüße
Edit wg. Tippfehlern.
Posted Dec 1, 2025, 8:21 PM UTC