Tierschutzhund, schaff ich das?
Hallo Hundefreunde,
ja, so stelle ich mir die Frage wirklich.
Ich möchte mal um Rat und Meinungen zu einem Thema fragen, das mich seit einigen Wochen beschäftigt.
Kurz gesagt, habe ich zu viel Respekt vor der Verantwortung, falls sich mein Tierschutzhund als Angsthund entwickeln sollte.
Ich plane in 1-1,5 Jahren einen Hund zu adoptieren. Mein Herz sagt Tierschutz, meine Zweifel schreien Züchter. Ich weiß nicht, ob ich der Verantwortung gewachsen wäre, wenn mein Hund ein Angsthund wäre.
Da man nie genau die Vergangenheit eines Tierschutzhundes kennt und nur mutmaßen kann, was die arme Seele erlebt hat, weiß ich nicht, ob ich damit umgehen könnte, wenn der Hund starke Triggerpunkte zeigen würde oder ich immer Sorge haben müsste er entkommt mir und rennt weg.
Ich habe zu dem drei Katzen (kennen Hunde). Meine Sorge liegt auch ein wenig hier, dass es hier Probleme geben könnte und der Hund mit den Katzen nicht klarkommt und sie im schlimmsten Fall verletzt.
Ich bin mit Hunden aufgewachsen (Schäferhund, Hovawart), allerdings wäre der erste eigene Hund doch eine andere Hausnummer, da denke ich mir, dass ich mit einem Welpen beim Züchter zumindest die bestmöglichen Startvoraussetzungen für den Hund habe und mögliche Traumata umgehe und nach der guten Kinderstube ansetzen kann
Wie sieht das in der Realität aus? Mache ich mir zu viele Gedanken? Es zerreisst mich wirklich ein wenig.
Posted Dec 4, 2025, 9:38 PM UTC