Habe ich „Zeit verschwendet“, wenn ich erst Ausbildung mache und später studiere?

:fragezeichen: Hilfe

Hallo zusammen,

ich bin 17 Jahre alt und mache gerade eine Ausbildung zur Mediengestalterin (3 Jahre). Grundsätzlich bin ich unsicher, ob das wirklich das Richtige für mich ist und woran ich das erkennen kann. Außerdem gehen mir oft Aussagen durch den Kopf, die mir gemacht wurden, wie: „Du musst gefördert werden“, „Ich hoffe, du machst später noch weiter“ oder „Du bist zu Größerem bestimmt“ – die letzten beiden kamen von meinem Mathelehrer.

In der Realschule war ich Klassenbeste und habe einen sehr guten Abschluss (1,33). In den letzten Jahren habe ich Nachhilfe in Mathe, Physik und Chemie gegeben und tue das aktuell noch für den kleinen Bruder meiner besten Freundin.

Habt ihr nach der Schule erst eine Ausbildung gemacht, gearbeitet, das Abi nachgeholt und dann studiert?

War es schwer, wieder ins Lernen reinzukommen?

Verlernt man das Lernen mit der Zeit?

Und wenn ich mich vielleicht erst in ein paar Jahren (z. B. nach fünf Jahren) doch für ein Studium entscheide – wären die Jahre dann verschwendet? Könnte ich überhaupt wieder so gut in der Schule sein oder wäre ich dann die Schlechteste?

Falls ich studieren würde, käme Lehramt in Mathe, Chemie, BWR oder Bio infrage.

Aber woher soll man mit 17 wissen, was richtig ist? Ich habe große Angst davor, „dumm“ zu sein oder die Schlechteste zu werden – denn klug zu sein war das, was mich in den letzten Jahren am meisten ausgezeichnet hat.

Nur um das noch mal kurz klarzustellen meine Ausbildung abbrechen kommt für mich bis jetzt nicht wirklich infrage obwohl ich dies schon ein paarmal überlegt hab, weil ich eben Angst hab, dass alles „verschwendet“ sein wird.

Posted Feb 14, 2026, 7:53 AM UTC

29114
Loading comments…