Hamburger Sterbehilfeverein versinkt im Streit

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Er ist der wohl bekannteste Sterbehilfeaktivist in Deutschland. In der Organisation des früheren Hamburger Justizsenators Roger Kusch eskaliert ein Machtkampf. Mitglieder beklagen eine „Schlammschlacht“ – und fürchten das Ende des Vereins. Noch eine gute Stunde bis zum Beginn der Versammlung, und Roger Kusch sitzt allein vorne im Saal „Escher“ des Hotels St. Gotthard in Zürich und kämpft mit dem Wlan. Das Passwort fehlt. Er sieht sich um, suchend, findet den Plastikaufsteller mit den Angaben, jetzt geht es. Entspannter wirkt er nun dennoch nicht. „Ich bin wirklich nicht so ganz gelassen“, sagt er, was wohl die Untertreibung eines um Haltung bemühten Mannes ist. Es wird hier, in den nächsten Stunden, um die Zukunft seines Vereins gehen. Und damit auch: um sein Lebenswerk. Dass man in den vergangenen Monaten den Mitgliedern „viel zugemutet“ habe, wird er noch sagen und von einem Trümmerhaufen sprechen. Die Frage ist dann nur, wer diesen Haufen aufgeschichtet hat. Ob es Kusch selbst war. Oder doch, wovon er überzeugt ist, die anderen.

vollständiger Artikel: https://archive.ph/FDby7

Posted Feb 15, 2026, 10:55 PM UTC

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