Bewerbungs-/Vorstellungsgespräche sind das GRÖßTE SCHAUSPIELDRECK !!!!!!
In jedem Berwerbungsgespräch, gleichgültig ob Ausbildung oder im Berufsleben dannach, hat doch jeder nur eine Maske auf und lügt von vorn bis hinten !........?
Herr Personalleiter, ich habe mich bei ihnen beworben weil ich Geld verdienen möchte
Weil sie XX Stelle anbieten und ich Systemadministrator bin
Und weil ich nicht arbeitslos sein möchte sondern aktiv was mitgestalten will......
Da sie aber diese Ehrlichkeit nicht ertragen und ernsthaft denken, ich stehe freiwillig um 6:00 morgens täglich auf nur um 40 Stunden + unbezahlte Pendelzeit gegen meine so wertvolle und unwiderbringliche Zeit zu tauschen, muss ich natürlich schauspielen und mich so gut wie es geht mit der Obsession zu verkaufen, dass ich nur für die Arbeit lebe und auch dafür sterbe.
Oh ich armer Deep, schade nur, dass davon mit 80 nichts übrig davon mehr bleibt.....
Jetzt fernweg von der Ironie, hin zu Ernsthaftigkeit. Also jetzt mal ehrlich gefragt , was denken sich die Personaler oder Chefs dabei wenn sie einen Bewerber vor sich haben, und das noch meist um einer nicht gerade allzu hoch bezahlten und angesehenn Tätigkeit, es sich handelt ?
Wie oft ist es schon vorgekommen, dass teils auch bei Schei* Stellen, ich da sitze, wir das Vorstellungsgespräch beginnen und jemanden vor mir habe, der hören will wie wichtig und lieb der so beschissenen Job ist und ich freiwillig dafür leibend brennend auch bei einem Nuklearkrieg dafür frühs gerne aufstehe....... jedes mal habe ich , wie wahrscheinlich Millonen von uns, in Vorstellungsgesprächen wortwörtlich den Ars*chkriecher gespielt und mich als jemand verkauft, der nicht mal im Traum nur an das Geld denkt, sondern an die schöne Unternehmervision , die Regelungen des Familienbetriebes mit ihren autoritären Strukturen bevorzugt und natürlich für die Arbeit lebt. Klar, was anderes schäneres gibt es nicht auf dem Planeten. Hobbys und Familie ? Nein quatsch Herr Chef, die Arbeit geht vor !
Leck mich fett am Zückerlie......! ich wäre ja nicht ich, wenn ich mal raus aus der Komfortzone rein in die Ermutigung gehe mal Leute mit unbequemen Wahrheiten zu konfrontieren.
Im Frühjahr 2023 habe ich ein Vermittlungsvorschlag von der Bundesagentur bekommen ( damals Arbeitslos ) und musste mich verpfichtend drauf bewerben.... Stelle als Lagerarbeiter mit einem Gehalt, wovon sich selbst der Inder den Arsc* ablacht. Trotz absichtlich schlechter Bewerbung wurde ich eingeladen. Das kommt nahezu perfekt, weil ich ohenhin die Stelle mir verbocken wollte....- zu Beginn werden schon fragen gestellt wie :" Wo sehen sie sich in 5 Jahren bei uns ?" ,- " Was ist ihre Motivation bei uns zu arbeiten ?" ,- " Wir sind ein Familienbetrieb, sind sie bereit auch mal überstunden zu leisten ?"................ die darauffolgenden Minuten gehen zumindest in mein Geschichtsbuch ein
Der Chef ist aus allen Socken gefallen, ich hatte echt Angst , dass ich wegen versuchten Mordes weil er beinahe einen Herzinfarkt samt Schlaganfall auf Reaktion meiner ehrlichen nüchternen aussagen bekommen hat, angeklagt werde.
Da habe ich wie die Pistole aus der Brust alles mal deftig rausgelassen und ihm wie im Slapstick-Filmen gesagt, dass er doch nicht aller ernsten glaubt, dass ich wie ein gestrandeter Bauer einer so verwahrlosten Firma mit einem Hungerslohn von drittländern mit dem rechten Fleck am Herz freiwillig einer so derben Tätigkeit nachegeh ?!?!
Ich mache es , weil das Arbeitsamt mich dazu zwingt und ich andernfalls Sanktionen bekomme , ich Geld brauche , Arbeitslos sein scheiße ist, und NOCHMAL weil das Arbeitsamt mich dazu zwingt.....!!! BASTA!!!!
Die drauffolgende Reaktion des Chefs habe ich bereits oben erwähnt. Keine sorge, er hat es überlebt. Wird aber in Zukunft nicht mehr so dämlcihe Fragen stellen
Posted Feb 16, 2026, 8:26 PM UTC