Übernahme einer Haushaltshilfe?
Ich bin seit zwei Jahren schwer krank, nach der Geburt meines jüngsten Kindes habe ich eine Symphysensprengung und ein großes Knochenmarködem im ganzen Becken Knochen und am ISG. Die Ärzte haben meine Schmerzen nicht ernst genommen und somit dauerte alleine die Diagnose ca. 1,5 Jahre. Mir wurde immer gesagt, ich soll in den Schmerz reingehen, einfach durchziehen, es wird von alleine besser. Die Schmerzen würde immer schlimmer, jetzt sitz ich seit drei Wochen auf dem Sofa und bin froh wenn ich es grade nicht so in Bett schaffe. Mein Mann arbeitet Vollzeit in einer Führungspositionvund muss oft auf Dienstreise und Überstunden machen. Die Situation belastet ihn mittlerweile so sehr, dass er körperlich und psychisch komplett am Ende ist. Er hatte mittlerweile schon mehrere zusammenbrüche. Meine psyche ist eh kaputt. Ich vermisse die Bewegung, selbstständigkeit, mal mit meinen Kindern spielen etc.
Unser Haushalt leidet extrem darunter, seit meine Schmerzen schlimmer geworden sind, liegt der Haushalt flach. Es wird immer schlimmer, Müll und Dreck stapelt sich, alles ist schmutzig, man kann kaum kaufen weil überall Zeug rum liegt. Ich kanns nicht, mein Mann hat keine Zeit dazu oder ist zu kaputt.
Die Krankenkasse verweigert uns eine Haushaltshilfe, da meine Erkrankung zu lange besteht. Das Jugendamt sagt das gleiche. Einen Pflegegrad bekomme ich nicht, weil ich zu gesund bin, ich kann mich selber waschen, anziehen und aufs Klo gehen. Es geht nur um den Haushalt.
Wir haben keine Freude oder Familie, die uns regelmäßig mal unterstützen könnten. Wo könnten wir uns noch hilfe besorgen?
Und falls jemand Erfahrungen mit den Erkrankungen hat, würde ich mich um Erfahrungsberichte freuen, bisher habe ich so ziemlich alles gemacht, was mir die Ärzte gesagt haben
Posted Feb 20, 2026, 4:38 PM UTC