Werden Jungs eigentlich zu Männern erzogen oder nur dazu, bloß nicht „weiblich“ zu sein?
Hot Take: ein Großteil der Männer sind nicht mit einer positiven Idee von Männlichkeit aufgewachsen, sondern mit Verboten: Heul nicht. Sei kein Mädchen. Zeig keine Schwäche. Sei hart. Sei auf jeden Fall nicht weiblich.
Männlichkeit wird oft über Abgrenzung (zu Weiblichkeit) definiert, nicht über Inhalt. Ist ein Teil dessen, was wir „Männlichkeit“ nennen, in Wahrheit Angst vor Weiblichkeit?
Angst davor, dass eine selbstbewusste, erfahrene Frau uns durchschaut?
Angst davor, emotional nicht mithalten zu können?
Angst davor, ersetzbar zu sein?
Warum daten manche Männer bevorzugt deutlich jüngere Frauen?
Ist das wirklich „Geschmack“, "Prime" oder manchmal auch weniger Risiko, weniger Bodycount, weniger Spiegelung, weniger Herausforderung, mehr Kontrolle?
Ich würde gern von euch wissen, was ist für euch eine positive, eigenständige Definition von Männlichkeit, die nicht einfach nur „nicht weiblich“ ist?
Posted Feb 22, 2026, 4:58 PM UTC