Nach 4 Jahren Beziehung per ChatGPT gebeten auszuziehen – er bleibt sicher, ich stehe komplett allein da
Kurze Version:
Er ist 24 hat gefühlt alles . Ich (22) habe keine Familie, die mich auffängt. Als ich nach Deutschland kam, war ich allein und habe mir mein Leben selbst aufgebaut.
Über eine Familie lernte ich eine italienische Familie kennen – dort meinen späteren Freund. Rückblickend frage ich mich, ob die Beziehung wirklich aus seiner Überzeugung entstand oder ob er sie eher akzeptierte, weil ich „gut gepasst habe“. Gleichzeitig wollte ich ihn auch – vielleicht, weil ich zum ersten Mal Nähe und ein Gefühl von Familie hatte.
Wir lebten zusammen. Für mich war die Beziehung mein Zuhause.
Schon früh gab es Probleme: Kontakt zu seiner Ex, versteckte Chats, Videochats mit anderen Frauen. Ich habe immer wieder verziehen und später nichts mehr angesprochen.
Mit der Zeit zog er sich zurück, zockte stundenlang, gemeinsame Zeit musste ich erbitten. Ich versuchte Gespräche, Verständnis, Abstand – nichts änderte sich. Er versprach sogar Therapie, ging aber nie.
Der Bruch kam an einem Tag, an dem es mir körperlich und emotional sehr schlecht ging. Er spielte weiter, ließ mich allein, und am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht – mit ChatGPT geschrieben. Er brauche eine Pause und ich solle ausziehen.
Jetzt stehe ich vor realen Problemen: Wohnungssuche, Umzugskosten, ca. 1.300 € Schulden beim Jobcenter, Jobunsicherheit. Ich habe kein familiäres Netz.
Er bleibt im Familienhaus, verdient gut und klagt über Miete und neue Möbel.
Menschen, die mich kaum kennen, zeigen mir mehr Unterstützung als er nach vier Jahren.
Erwarte ich zu viel, wenn ich nach so langer Zeit mehr Verantwortung und Mitgefühl erwartet habe?
Posted Mar 1, 2026, 1:48 AM UTC