Natürlich hat Kriminalität auch mit Herkunft zu tun.

Disclaimer:

-1. Ich möchte hiermit auf keinen Fall sämtliche Angehörige irgendwelcher kultureller Herkunftsgruppen pauschal über einen Kamm scheren. Jeder:r hat seine eigene Chance verdient.

-2. Es geht nie um die ethnische Herkunft, sondern um die kulturelle Sozialisierung. Ein in Deutschland von deutschen Adoptiveltern großgezogenes Kind arabischer Abstammung gilt ist für mich in diesem Kontext deutsch und andersrum.

Abgesehen davon verstehe ich diese ganze Diskussion aber einfach nicht. Mir ist klar, dass wissenschaftlich betrachtet der Großteil der individuellen Kriminalitätsbelastung durch Alter, Geschlecht und sozioökonomische Faktoren erklärbar ist. Ein Großteil ist aber eben nicht alles, es muss also noch andere Gründe geben, warum bestimmte Bevölkerungsgruppen häufiger negativ auffallen.

Und da kommt dann natürlich die Kultur im Herkunftsland im Spiel. Ich glaube nicht, dass es Kulturen gibt, deren Angehörige eher zu Steuerhinterziehung, Anlagebetrug oder Geldwäsche neigen. Bei den typischen „Straßendelikten“ gibt es aber doch ganz offensichtliche kulturelle Faktoren, die zu einem höheren Straffälligkeitsrisiko führen können.

-1. Männlichkeitsbild:

Unterschiedliche Kulturen haben unterschiedliche Vorstellungen von Männlichkeit. Während Männer hier Zartmann hören und sich die Fingernägel schwarz lackieren um Frauen zu gefallen, wird von Männern in großen Teilen der Welt immer noch erwartet, stark, körperlich durchsetzungsfähig und allzeit zur Verteidigung der Familienehre bereit zu sein.

Ich würde gerne mal eine Studie sehen, bei der einmal in Japan und einmal in Tschetschenien jeweils 100 zufällig ausgewählte Männer auf der Straße als „H*rns*hn“ beleidigt und die daraus entstehenden körperlichen Auseinandersetzungen gezählt werden. Kein Mensch kann mir erzählen, dass da auch nur ansatzweise ähnliche Ergebnisse rauskommen würden. Selbst wenn überdurchschnittlich viele junge Japaner aus sozial benachteiligten Vierteln und auf der anderen Seite alte Tschetschenen aus Reichenvierteln ausgewählt würden.

Lustigerweise ist das auch ziemlicher common sense innerhalb großer Teile der jungen muslimisch-migrantischen Szene, wird dort aber nur anders geframed. Wenn in diesen Kreisen nämlich über deutsche „Lappen“, „Opfer“, „Schwächlinge“ etc hergezogen wird, ist meist genau dieser kulturelle Unterschied gemeint.

-2. Gewalt in der Erziehung:

Es ist wissenschaftlich gut belegt, dass Kinder, die zuhause Gewalt erfahren, selbst eher zu Gewalt neigen. Und jeder, der in einem multikulturellen Freundeskreis aufgewachsen ist, weiß, dass eine völlig gewaltfreie Erziehung vor allem eine westliche Errungenschaft ist.

-3. Rolle der Frau:

Vermutlich der wackligste und am ehesten für rassistische Übertreibungen anfällige Punkt, aber dennoch relevant. Wer daheim gelernt hat, dass der menschliche Wert einer Frau über deren Keuschheit definiert wird, der wird vermutlich andere Gedanken als der Durchschnitts-Westerner haben, wenn er nachts eine betrunkene und leicht bekleidete Frau allein in der U-Bahn sitzen sieht.

All das sind wichtige Unterschiede. Und solang Einwanderer bestimmter Herkunftsnationen über Generationen hinweg unter sich bleiben und kaum mit Einheimischen zu tun haben, werden die Probleme auch noch in der dritten Generation bestehen, selbst wenn die Betroffenen auf dem Papier dann längst deutsch sind.

Ich bin deshalb nicht gegen die Aufnahme von Flüchtlingen oder so, aber ich will, dass diese Debatte endlich ehrlich geführt wird. Jeder, der tatsächlich in einem multikulturellen Umfeld lebt und sich das nicht nur aus seinem Akademikervorort heraus total nett vorstellt, weiß, dass diese Unterschiede existieren. Und trotzdem wird auch nach Jahren noch von Aktivist:innen, Politiker:innen und (leider auch viel zu oft GEZ-finanzierten) Medien versucht, die Deutschen für blöd (oder rassistisch) zu verkaufen. Es nervt langsam.

Posted Mar 5, 2026, 11:41 AM UTC · locked

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