Frage zu theoretischem Antriebssystem für schwere Maschinen (Motor + Kraftbündelung + Getriebe)
Ich beschäftige mich mit einem theoretischen Antriebskonzept für schwere Maschinen (z. B. Traktoren oder Baumaschinen) und würde gerne wissen, ob die grundlegenden Prinzipien mechanisch sinnvoll sein könnten. Die Idee besteht aus drei aufeinanderfolgenden Teilen im Kraftfluss: 1️⃣ Modularer Motor Der Motor besteht aus mehreren identischen Zylindermodulen, die auf eine gemeinsame Welle arbeiten. Die Leistung kann durch die Anzahl der Module skaliert werden. Einzelne Module könnten bei Teillast deaktiviert oder bei Defekt ersetzt werden. Zusätzlich wäre ein Dämpfungselement vorgesehen, das Drehmomentstöße aus dem Motor glättet, bevor sie ins Getriebe gehen. 2️⃣ Kraftbündelung Das Drehmoment wird nicht über eine einzelne Welle übertragen, sondern über mehrere parallele Antriebspfade. Diese greifen symmetrisch auf ein zentrales Summenrad zu, sodass sich Seitenkräfte möglichst gegenseitig ausgleichen. Ziel wäre, hohe Drehmomente auf mehrere Pfade zu verteilen und erst danach wieder zu bündeln. 3️⃣ Getriebe Danach folgt ein modulares Getriebe mit mehreren festen Übersetzungsstufen. Zwei benachbarte Stufen könnten gleichzeitig teilweise aktiv sein, wodurch eine Zwischenübersetzung entsteht (eine Art „virtueller Gang“ zwischen zwei mechanischen Gängen). Dadurch könnte eine sehr große Übersetzungsspreizung erreicht werden, ohne ein rein hydrostatisches CVT zu verwenden. Fragen • Sind diese drei Prinzipien mechanisch grundsätzlich plausibel? • Wo würden wahrscheinlich die größten technischen Probleme entstehen? • Gibt es bekannte Systeme, die ähnliche Ansätze kombinieren?
Posted Mar 5, 2026, 11:49 AM UTC