Verheiratet mit einem Workaholic – ich liebe ihn, fühle mich aber trotzdem allein
Hi zusammen,
ich (w, 26) bin seit 4 Jahren verheiratet, insgesamt sind wir seit 7 Jahren zusammen. Mein Mann (m, 32) und ich haben drei gemeinsame Kinder.
Er führt das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater.
Das Problem, das wir seit Jahren haben, ist seine Arbeit. Mein Mann ist ein absoluter Workaholic. Gespräche darüber haben wir unzählige geführt. Kurzzeitig ändert sich etwas, aber am Ende bleibt alles beim Alten.
Mit der Zeit fühlt man sich einfach allein in der Beziehung, obwohl man eigentlich noch zusammen ist. Die Liebe ist noch da, aber Nähe, gemeinsame Zeit und echte Partnerschaft fehlen.
Ich merke nach 7 Jahren Beziehung und drei Kindern immer mehr, dass sich wahrscheinlich nichts ändern wird. Er hat einen starken „Vater-Komplex“ und möchte seinem Vater immer alles recht machen, weil sie zusammen die Fahrschule führen.
Wir haben wirklich versucht, Lösungen zu finden. Zum Beispiel:
- Abendessen wird immer zusammen gegessen
- Drei Date-Nights im Monat
Aber selbst diese Dinge fallen oft aus, weil „auf der Arbeit etwas ist“. Er sagt dann kurzfristig ab oder wird ersetzt, weil irgendein Fahrschüler eine Prüfung hat oder ein Kollege ausfällt.
Ich hatte sogar eine Zeit lang den Verdacht, dass er mir fremdgeht – einfach weil er so oft weg ist. Am Ende hat sich aber jedes Mal herausgestellt, dass er wirklich arbeitet.
Trotzdem fühle ich mich oft nicht respektiert oder priorisiert.
Was mich zusätzlich belastet: Viele in meinem Umfeld verstehen mich nicht wirklich. Ich bekomme dann Sätze zu hören wie:
„Sei doch froh, dass du einen Mann hast, der so viel arbeitet.“
Aber darum geht es doch gar nicht.
Ein Beispiel, damit ihr versteht, was ich meine:
Ich war in der 39. Schwangerschaftswoche, meine Mutter hatte Geburtstag. 30 Minuten bevor wir losfahren wollten, musste er für einen kranken Kollegen bei einer Prüfung einspringen.
Am Ende bin ich hochschwanger mit unseren zwei kleinen Kindern alleine zum Geburtstag gegangen und durfte wieder allen erklären, warum mein Mann nicht dabei ist.
Ich liebe ihn wirklich. Aber ich fühle mich zunehmend wie eine alleinerziehende Ehefrau.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?
Wie ist es bei euch ausgegangen – hat sich etwas geändert oder nicht?
Ich freue mich über ehrliche Ratschläge oder Erfahrungen.
Bitte keine unnötigen oder respektlosen Kommentare
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Edit: Text wurde nur zur besseren Lesbarkeit mit KI korrigiert.
Posted Mar 8, 2026, 1:18 PM UTC