Handelskosten DAX Intraday

Knockouts: 0,0043% Spread pro Hebelstufe (Bsp: Hebel 10 => 0,043% Spread)

CFDs: Meist "ab 1 Punkt Spread", sind auch 0,0043% Spread, Spanne im Regelfall bis 2,0 Punkten, bei hoher Volatilität stark steigend bis 10,0 und mehr bei schlechten Brokern. Viele bieten Wahl zwischen Spread-, und Kommissionsmodell an.

Futures: Man zahlt Kommission. Roundturn 4,00€ bei IBKR zum Beispiel für einen FDAX-Kontrakt. Spread liegt mit gutem Willen so bei 3 Punkten die letzten Tage, im Micro DAX meist bei 2. Macht bei 3 Punkten 0,013% Spread.

Beispielrechnung 100.000€ Konto und Hebel = 5 aufs ganze Kapital.

Knockouts: 21,50€ Kosten
CFDs: Auch 21,50€ Kosten bei 1 Punkt Spread
Futures: 64,50€ Spread-Kosten + 7,52€ Kommission (4 Minis + 2 Mikros) = 72,02€
ES Future: Bei 0,25 Punkten Spread: 21,80$ Spread-Kosten + 7,85$ Kommission = 29,65$ = 25,74€

So ich frage mich, warum der Future jetzt das empfohlene (weil professionelle) Produkt ist, wenn ich mal nur die Kosten betrachte. Nur weil der Future börsengehandelt ist? Habe gelesen, dass der Future nur genau dann kosten/-gewinnmäßig von Vorteil ist, wenn man sowieso auch Orderflow-Tools stark nutzt, weil das geht bei CFDs und Zertifikaten nicht. Und vor allem siehts danach aus, als wäre der DAX Future einfach einen Ticken zu teuer im Vergleich zu den Ami-Kontrakten. Man müsste sich mit einer Limit Order einen Teil des Spread sparen oder den Micro DAX handeln oder gucken, ob der Spread konstant auf 2 Punkte geht, wenn die Volatilität vielleicht mal wieder abnimmt. Ich weiß nicht, ob meine Analyse richtig ist, aber würde sagen EUREX mach DAX Future 1-2 Punkte und halbier Tick-Size das ist doch scheiße.

Posted Apr 4, 2026, 1:24 PM UTC

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