Anästhesie PJ - kaum Aufgaben
Hallo zusammen,
ich bin seit ca. 5 Wochen im 2. PJ-Tertial (Anästhesie) und aktuell etwas frustriert. Ich bin derzeit im OP eingesetzt und geplant ist, dass ich dort insg. 2,5 Monate bleibe und anschließend noch ca. 1,5 Monate auf die Intensivstation rotiere.
Leider ist die Situation bei uns im OP gerade etwas schwierig: Es sind viele neue Assistenzärzte die gerade eingearbeitet werden und dementsprechend alles selbst üben müssen / sollen und gleichzeitig fallen durch Personalmangel der Chirurgen einige OPs aus. Außerdem finden immer in mind. 1-2 Sälen RA / LA statt wo man auch nicht mitwirken kann.
Dadurch habe ich aktuell das Gefühl, dass ich praktisch kaum Aufgaben übernehmen kann und meine Lernkurve stagniert. Klar, theoretisch ist es trotzdem interessant, im OP dabei zu sein – aber ich würde mir einfach mehr praktische Erfahrung wünschen und generell für die Menge an Zeit die ich im KH verbringe mehr Lernerfolg.
Ich helfe immer beim Vorbereiten, Umlagern etc. mit aber ich hatte in einem Monat bisher nur wenige Male die Chance zu intubieren und selbst LaMas etc. sind selten.
Daher überlege ich, ob es sinnvoll wäre, den Chef anzusprechen und ggf. schon nach etwa 1,5 Monaten auf die Intensivstation zu wechseln, um dort mehr aktiv mitarbeiten zu können.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ist es überhaupt erlaubt den Großteil des Anästhesie-Tertials auf der Intensivstation zu verbringen? Ich habe in den Regelungen zumindest nichts gegenteiliges gefunden.
Oder würdet ihr eher empfehlen, die Zeit im OP „auszusitzen“ und das Beste daraus zu machen?
Danke euch schon mal für eure Einschätzungen!
Posted Apr 7, 2026, 11:33 AM UTC