Sex (M38) bisher nur "Performance" - ständiger Leistungsdruck und Versagensangst
INFO: Throwaway Account
Seit 2 Jahren in einer super Beziehung, das erste Mal regelmäßig offene Gespräche.
Dennoch: Sex, oder die unmittelbare Aussicht darauf, erzeugt in mir viel mehr Angst und Druck als wirklich Freude. Wenn sie um 15:00 Uhr in einem Nebensatz andeutet, dass um 21:00 im Bett was passieren könnte, male ich mir fortan sämtliche Szenarien aus.
Ich will nicht enttäuschen, ich will perfekt vorbereitet sein, ich geh alles durch, und am Ende liege ich manchmal ohne Erektion heulend in ihren Armen.
Ich habe Sex immer so erlebt, dass die Partnerin zu 100% angibt, wann und was passiert. Außerdem, dass es höchste Priorität hat, dass sie ihren Spaß hat. Nicht zu schwach, nicht zu doll. Nicht zu lang, nicht zu kurz. Ich kenne Sex als Performance, fast als filigrane Dienstleistung. Und mit etwas Glück kann ich auf die letzte Minute kurz den Kopf abschalten und es "genießen", aber das auch optional. Meine letzten Beziehung waren kacke was das angeht.
Ich bin mir dessen im vergangenen Jahr erst bewusst geworden. Meine Freundin hilft mit, redet mir gut zu. Sie wiederholt immer, wenn es klappt ist es sehr schön für sie, und dass sie es null enttäuschend oder peinlich findet. Hach ich liebe sie <3
Erzeugt Sex in anderen Menschen ausnahmslos Vorfreude? Habt ihr garkeinen Stress damit?
Geht es sonstwem noch genau so?
Posted Apr 24, 2026, 8:20 PM UTC