Hatte einen Fahrrad-Unfall, jetzt sitze ich auf den Kosten fest.
Ich hatte Anfang der Woche vor, eine kleine Feierabendrunde auf dem Fahrrad zu drehen. Das die Tour allerdings nur 2km, anstatt die vorgehabten 30km gehen würde, war mir noch nicht bewusst. Ich bin dann einen Berg runtergefahren und plötzlich ist ein Auto vor mir langsamer geworden. Ich habe mir nichts dabei gedacht, da er auch keinen Blinker gesetzt hat, und wollte zum Überholen ansetzen. Jedoch ist er dann nach links gefahren, da er anscheinend auch keinen Schulterblick gemacht hat, bei dem er mich gesehen hätte. Daraufhin musste ich eine Vollbremsung einlegen, wodurch ich vom Fahrrad gefallen bin, und mir mein Handgelenk verstaucht habe und mir Knie und Ellenbogen aufgeschürft habe. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass wir keine Polizei rufen und einfach Nummern austauschen, falls noch was ist. Ich habe mein Rad dann heimgeschoben und es erst heute inspiziert, wobei mir aufgefallen ist, dass es nicht mehr sauber schaltet (es überspringt einfach gänge), eines der Hörner ist verbogen und eines der Pedale ist verbogen (an seinem Auto war kein Schaden). Jetzt habe ich ihn angerufen, um abzuklären, ob er bereit wäre die Reparaturkosten zu übernehmen, worauf er gesagt hat, ihn treffe keine Schuld, ich sei der, der den Unfall verursacht habe und es sei nur ein entgegenkommen seinerseits gewesen, nicht die Polizei zu rufen. Er hat außerdem noch erwähnt, dass er ja zwei Zeugen dabei hatte, die für ihn aussagen könnten. Daher ist er nicht bereit zumindest etwas dazu beizusteuern. Jetzt bringe ich das Rad in die Werkstatt und hoffe, dass das nicht all zu teuer wird.
Posted May 2, 2026, 2:06 PM UTC