"Pausenbrot" für weiterführende Schule
In der gesamten Grundschulzeit gab es jeden Morgen zum Ende der 2. Stunde, vor der großen Pause, eine gemeinsame Frühstückspause im Klassenraum. Dort hat unser Sohn gut und viel aus seiner liebevoll gepackten und allen Klischees entsprechenden Brotdose gegessen. In den großen Pausen durfte nicht gegessen werden, von wegen Erstickungsgefahr beim rennen und toben.
Auf der weiterführenden Schule, die er seit letztem Sommer besucht, gibt es so eine Frühstückspause nicht.
Eine Brotdose möchte er nicht in die große Pause mitnehmen und das macht auch kein Kind von der ganzen Schule, denn die Brotdose stört beim spielen, toben, rennen, cool sein. Kann ich nachvollziehen. Macht halt keiner, also macht er es auch nicht.
Von daher isst unser Sohn nur noch Dinge, die er in einem Stück in einer Hand mitnehmen kann. Ein Brot oder ein Brötchen oder ein Apfel. Punkt. Müsli fällt schon mal komplett weg, weil ist ja in einer Dose. Ein Brötchen plus drei Apfelschnitze fällt auch weg, weil passt nicht in eine Hand. und Trinkflasche mit raus nehmen schon mal gar nicht.
Am allerliebsten hat er Bäcker-Snacks wie Käsebrötchen oder Laugenstange oder die großen Müsliriegel von Corny. Oder Nutellabrot. Oder notfalls Marmeladenbrot.
Aus Elternsicht sagen wir "kann man ja mal machen", aber halt nicht immer... Käsebrot mit einem Blatt Salat oder drei Paprikaschnitzen drauf kommt ungegessen zurück, "sah unappetitlich aus" oder "hatte keine Zeit".
Er frühstückt Zuhause gut, aber das muss der auch. Ausfallen lassen, mit der Absicht dass er dann (mehr) Hunger hat, ist keine Option wegen langem Fahhradweg.
Dass er aber in der Schule entweder nur Süßkram oder aber gar nichts isst und dann um 14 Uhr völlig durch und mit absoluten Heißhunger nach Hause gehechelt kommt, ist für uns auch inakzeptabel.
Was habt ihr für Ideen, wie macht ihr das? Mir geht es weniger um "Erziehungstipps" als mehr um konkrete Praxisbeispiele, was eure Kinder tatsächlich essen... 🙄
Posted May 5, 2026, 5:27 PM UTC