Tesla fahren heißt nicht, Elon zu feiern!

Mir fällt bei Tesla-Diskussionen immer wieder auf, wie schwer es vielen fällt, Produkt und Person zu trennen.

Unter fast jedem Tesla-Post gibt es irgendwann Kommentare wie „Nazi-Karre“, „Elon-Fanboy“ oder „wie kann man sowas unterstützen?“.

Ich verstehe, dass Elon polarisiert. Ich bin auch nicht hier, um ihn zu verteidigen oder irgendeinen Personenkult zu feiern. Aber ich finde es intellektuell schwach, ein komplettes Produkt, tausende Ingenieure, Entwickler, Produktionsmitarbeiter und die tatsächliche Qualität eines Autos nur auf eine einzelne Person zu reduzieren.

Für mich ist ein Tesla erstmal ein Auto!!

Ein technisches Produkt.
Ein Werkzeug im Alltag.

Ich bewerte es nach Reichweite, Effizienz, Software, Ladeinfrastruktur, Sicherheit, Kosten, Platzangebot und Nutzen für mein Leben. Nicht danach, ob ich jede Aussage des CEOs gut finde.

Was mich genauso stört is Manche machen ihr Auto fast zu einem Teil ihrer personality.

Für mich ist ein Auto kein Personality extension, sondern ein Werkzeug, das gut funktionieren muss.

Natürlich kann jeder aus persönlichen Gründen sagen: „Ich möchte diese Firma nicht unterstützen.“ Das ist legitim. Aber dann sollte man ehrlich sagen, dass es eine Werteentscheidung ist und nicht so tun, als wäre das Auto automatisch schlecht.

Man kann Kunst vom Künstler trennen!
Man kann Produkt von CEO trennen. !

Man kann eine Sache gut finden, ohne alles zu unterschreiben, was eine damit verbundene Person sagt oder tut.

Sonst müssten wir bei fast jedem Auto, Smartphone, Modeprodukt, Lebensmittelkonzern, Tech-Unternehmen und jeder Bank die komplette moralische Bilanz der Eigentümer, CEOs und Investoren prüfen.

Ich kaufe keinen Elon.
Ich kaufe ein Auto, das für mein Nutzungsprofil Sinn ergibt.

Posted May 8, 2026, 3:50 PM UTC

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