Wiwi - man lernt nichts? Illusionen zu Studienwahl

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Bin 19 studiere seit zwei Semestern Wiwi und frage hier regelmässig Fragen bezüglich Studiengängen.

Nun hab ich aber eine andere Herangehensweise wie sonst: Ich glaube ich bin völlig geblendet von „Prestige“, Umfeldern und Ästhetik, ich weiß gar nicht, wie genau ich mir die Arbeit /Studiengänge vorstellen muss.
Wiwi muss ich sagen hat mir bis jetzt tolle Kontakte gegeben, mir aber auch gezeigt, dass das meiste darüber läuft. Darüber hinaus hab ich aber das Gefühl, nicht wirklich was zu lernen, oder da mit irgendwelchen „Skills“ rauszugehen.

Meine weiteren Interessen sind: Psychologie, Medizin und manchmal denke ich an Jura. Auch die Lehre interessiert mich sehr (Professur). Also, ich denke an so viel, die grössten Punkte sind eben diese, oder auch die Selbststädnigkeit (aber ist natürlich leicht gesagt), oder etwas kreativeres (Interior design, Creative Direction). Mir ist es wichtig, später ein gutes Gehalt, mit Möglichkeiten nach oben zu haben. Auch die Richtung Sales interessiert mich sehr, nachdem ich als SDR arbeite und es bis jetzt nicht höllisch finde (finde ich bin gut mit Menschen und auch psychologisch, gut im verkaufen und es macht Spass)

Medizin fand ich schon immer toll, hab auch ein Praktikum gemacht und würde in DE wsl auf jeden Fall einen Platz bekommen, hier in Österreich mit dem MedAt versuch ichs, hab aber leider so wenig Zeit zu lernen…
Aber die aufgewandten Jahre plus Arbeitsbedingungen schrecken mich ab. Ich hötte gedacht, dass ich mich auf etwas wie Dermatologie etc spezialisieren, und mich später vlt selbstständig machen kann. Auch die Lehre, oder ein Beruf mit Medizin, aber ohne als Arzt zu arbeiten würde mir gefallen.

Psychologie, das menschliche Verhalten und solche Themen sind wirklich meine absolute Leidenschaft, aber ich höre oft dass das, und das Studium wenig miteinander zutun haben. Ausserdem sieht es anscheinend mit den Gehältern nicht so gut aus.

Bei wiwi treibt es mich grad Richtung Finance, aber mehr wegen meiner Freunde, richtig anfühlen tuts sich nicht ganz (und bin echt bisschen slow wieso ist das so schwer?). Nachdem ich Buchhaltung aber verstanden hatte wars irgendwie sogar lustig?

Jura fand ich spannend, da ich argumentieren und die deutsche Sprache liebe, hab aber das Gefühl, das würde mich an Österreich binden?

In der Schule tat ich mir extrem leicht, hab einen 1.0 Schnitt. In der Uni das Gegenteil, ich leide haha.

Fähigkeiten sind: (laut chat)
starke Kommunikationsfähigkeit
sehr gutes sprachliches Ausdrucksvermögen
gutes Formulieren & Schreiben
argumentatives Denken
reflektiertes Denken
Zusammenhänge erkennen
analytisches Verständnis für Menschen & soziale Dynamiken
schnelle Auffassungsgabe bei komplexen Themen (kann aber anfangs schwer sein, wenn ich die Logik nicht verstehe)
kreatives & ideenorientiertes Denken
gutes Präsentieren & Auftreten
emotionale Intelligenz & Empathie
gute Gesprächsführung
Fähigkeit, Menschen emotional abzuholen
hohe Selbstreflexion
starkes Gespür für Wirkung, Atmosphäre & Ästhetik
hohe soziale Wahrnehmung
lösungsorientiertes Denken
ehrgeizig & lernfähig

Die Vorstellung mal 40 h die Woche im selben Alltag zu arbeiten und dieselben 20 Gesichter zu sehen (muss nichts schlimmes sein aber ihr wisst was ich meine) schreckt mich übrigens auch extrem ab. Und ich bin extrovertiert, gerne unter Menschen, mag dauernde Büroarbeit gar nicht und mag zu starre repetitive Aufgaben kein bisschen.

Vielleicht hat ja jemand eigene Erfahrungen die er teilen kann, Illusionen, die man mir nehmen kann, oder Tipps, wie ich mich weniger fertigmache deshalb. Danke!!

Posted May 12, 2026, 2:50 PM UTC

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