Was bringt eigentlich ein Wiederholungtutorium?

:diskussion: Diskussion

Ich habe in meinem ersten Semester Mathe 1 nicht bestanden und war froh dass es im zweiten Semester ein Wdh. Tutorium gibt. Ich war da jetzt dreimal, bin jetzt auch wieder von iPad auf Stift und Papier gewechselt. Ich sitze in Tutorium, schreibe mir die Überschrift des Themas in mein Notizbuch auf, der Tutor fängt an zu erklären und er springt in dem Thema hin und her, kein roter Faden, kein Gefühl von ja dass kenn ich. Ich denke mir da nur so was labert der eigentlich für eine Scheisse. Ich sitze 90min da und kann nicht eine Sache mit schreiben die mich bei meinem Lernprozess unterstützen wird. Er erklärt die Sachen die ich kenne auch noch kompliziert, obwohl dass in der Klausur keine Voraussetzung ist.

Das hatte ich letztes Semester weder in der Vorlesung so behandelt noch habe ich in der Übung es so beigebracht bekommen. Dann kam mir der Gedanke, die wollen doch safe nicht dass ich die Klausur nochmal schreibe, die wollen einfach nur dass man abbricht. Mir kam es so vor wie Abschreckung, nach Motto du musst das so können sonst bestehst du nicht.

Der Tutor schien mir so Realitätsfern und haut einfach alles raus was Lineare Algebra betrifft als in unseren Köpfen gegeben. Ich dachte, ich gehe dort hin um meine Baustellen bzgl. der Klausur zu kennen und die dort zu lernen, um es nächstes Mal besser zu machen. Bullshit, alleine ist man ja soviel produktiver.

Posted May 12, 2026, 2:55 PM UTC

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