Nachweisen BAföG-Amt, Fachrichtungswechsel 4/6 Semester
Hey zusammen,
ich versuche gerade herauszufinden, wie streng BAföG bei einem neuen Studienstart mit Krankheitsvorgeschichte ist und welche Nachweise in der Praxis wirklich verlangt werden.
- 4 Semester Bachelor (Fach A, Uni 1)
- 2 Semester Bachelor (gleiches Fach, Uni 2)
- = 6 Semester (aber 2 Corona Semester bei BAföG)
- danach Studienabbruch
- ca. 3 Jahre Pause
- versucht, eine Ausbildung im gleichen Bereich zu bekommen
- in einem der drei Jahre psychotherapeutische Behandlung
Jetzt würde ich ca. 3 Jahre später wieder ein Studium beginnen, allerdings an Uni 2 in einem komplett anderen Fach.
vorhandene medizinische "Nachweise" (zeitlich verteilt):
- 2021: psychotherapeutisches Erstgespräch (mit Verdachtsdiagnose)
- 2022: tagesklinische Abklärung mit Diagnose einer schweren depressiven Episode
- 2023: Vorgespräch für Online-Therapie (über Krankenkasse), bestimmt finde ich auch hierzu die Verdachtsdiagnose
- 2023–2024: Psychotherapie
Ich habe mich während der Studienzeit nie offiziell krankschreiben lassen oder mir ein Attest über eine mögliche Studierunfähigkeit ausstellen lassen, da ich damals versucht habe, das Studium trotz der psychischen Belastung weiterzuführen.
Meine Frage:
Welche Art von Nachweisen verlangt BAföG-Amt in solchen Fällen konkret?
Reicht eine Kombination aus alten Befunden + Therapiezeitraum + evtl. aktueller ärztlicher Einschätzung (aktueller Fähigkeit zu studieren), oder wird ein durchgehendes „Attest für den gesamten Zeitraum“ verlangt?
Wäre dankbar für Erfahrungswerte von Leuten, die sowas schon durch hatten. Habe auch vor mich noch beraten zu lassen (Asta).
Posted Jun 8, 2026, 5:04 AM UTC