Wegen der letzten Diskussion: Drogen sollten nicht illegal sein, weil dadurch die Aufklärung zu kurz kommt. Und die eigentlichen Einstiegsdrogen sind ohnehin legal.
Der Einstieg in den Rausch beginnt früh. Ja Zigaretten bringen auch einen Rausch. Entscheidender ist aber das habit:
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Als Kind mit Süßigkeiten (Belohnung) und
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Kaugummizigaretten oder Kinderbier (Mitmachen)
fängt es an mit dem Einstieg,
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mit Kaffee und Energy (Leistungssteigerung) geht es weiter.
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Und schließlich Alkohol und Rauchen (Enthemmung, Entspannung).
Alles Einstiege.
Die Erstkontakte zu illegalen Drogen kommen dann in der Schule, bei Freunden oder der Familie, nicht "auf dem Schwarzmarkt" oder bei einem Dealer im Park.
Hier wurde der Einstieg in den Kosum zu o.g. Zwecken (Belohnung, Dazugehören, Leistung, Enthemmung, Entspannung) aber längst eingeübt. Neugierde tut sein übriges.
Allein was fehlt ist hier die Aufklärung, eben OHNE das kriminelle Milieu. Eltern die bescheid wissen und dem Kind eine Stütze sein können, statt es in die Heimlichkeit zu treiben.
Was auch fehlt ist die Kontrolle der Substanzen auf Streckmittel, unerwünschte Zusätze usw usf. Selbst Drugchecking wird aktuell stark behindert, wie perfide!
Das System illegaler Drogenmarkt ist noch mal ein anderes vielschichtiges Thema. Die Alkohol Prohibition der 1930er Jahre hat den Aufstieg der organisierten Kriminalität erst begünstigt.
Und der darauf folgende, bis heute andauernde, Krieg gegen die Drogen (eigentlich Konsumenten) fördert nur mehr Leid bei eigentlich kranken (Abhängige) und armen Menschen (Arbeiter in Produzentenländern).
Dieser Krieg ging zu großen Teilen auch noch von rassistischen und wirtschaftlichen Motiven aus unter Anslinger.
Es ist Zeit, hier mal wieder logisch und Evidenz basiert ranzugehen, statt alte Narrative nachzusprechen.
Posted Jun 8, 2026, 4:42 PM UTC