Problem mit der Krankenversicherung
Hallo zusammen,
ich bin internationaler Student aus Vietnam, studiere aktuell im Master und arbeite nebenbei in Teilzeit (20 Stunden pro Woche) mit einer Vergütung nach etwa halber E11. Es handelt sich dabei nicht um eine Werkstudentenstelle, sondern um eine Beschäftigung als Mitarbeiter über das LBV NRW.
Da ich bereits über 30 Jahre alt bin und bei der TK versichert bin, zahle ich aktuell den freiwilligen Krankenversicherungsbeitrag von ca. 270 € im Monat. Durch meine Beschäftigung wurde mein Beitrag nun jedoch auf etwa 450 € pro Monat erhöht.
Ich habe bereits sowohl die TK als auch das LBV kontaktiert. Die TK teilte mir mit, dass ich diesen Beitrag verpflichtend zahlen muss. Das LBV kann sich nach eigener Aussage nicht an den Kosten beteiligen, da es sich um eine freiwillige Krankenversicherung handelt.
Für mich ist dieser Beitrag ziemlich hoch. Einige meiner Kollegen arbeiten beispielsweise in Vollzeit, verdienen fast das Dreifache meines Gehalts und zahlen dennoch nur ungefähr denselben Krankenversicherungsbeitrag.
Mein Aufenthaltstitel ist weiterhin an das Studium gebunden, daher bin ich verpflichtet, krankenversichert zu sein. Eine private Krankenversicherung erscheint mir langfristig eher nachteilig, insbesondere wenn ich nach dem Studium weiterhin in Deutschland bleiben und arbeiten möchte.
Daher wollte ich fragen, ob jemand bereits in einer ähnlichen Situation war oder vielleicht weiß, ob es Möglichkeiten gibt, den Beitrag zu reduzieren oder in eine andere Versicherungsform zu wechseln.
Ich freue mich über jeden Rat und jede Erfahrung.
Vielen Dank im Voraus!
Posted Jun 10, 2026, 4:27 PM UTC