Erfahrung mit Depression durch toxische Arbeitsstelle – Verbeamtung / Zukunft noch möglich?

Mobbing / Bossing

Hey zusammen,
ich wollte mal anonym nach Erfahrungen fragen, weil ich gerade etwas verunsichert bin.
Ich (26) habe Wirtschaft studiert und arbeite aktuell in einem befristeten Job. Leider habe ich dort eine sehr schwierige Führungskraft, durch die sich meine Situation über längere Zeit stark verschlechtert hat. Ich habe mittlerweile starke Stresssymptome entwickelt, unter anderem auch körperliche Reaktionen wie Übelkeit, wenn ich an die Arbeit oder die Person denke.
Ich bin aktuell bis Ende meines Vertrags krankgeschrieben und habe von meinem Arzt die Diagnose „mittelgradige depressive Episode“ bekommen.
Außerhalb dieser Arbeit geht es mir eigentlich gut bzw. ich habe das Gefühl, dass es sehr stark an dieser konkreten Situation hängt.
Mein Vertrag läuft bald aus und ich überlege, danach eventuell Lehramt zu studieren bzw. später eine Verbeamtung anzustreben (z. B. Lehrer oder im öffentlichen Dienst).
Jetzt meine Frage:
Hat jemand von euch Erfahrung damit, ob so eine einmalige depressive Phase (ausgelöst durch einen konkreten Job) langfristig Probleme macht bei:
Verbeamtung
Amtsärztlicher Untersuchung
oder späteren Bewerbungen im öffentlichen Dienst?
Und vielleicht auch allgemein: Hat jemand sowas Ähnliches erlebt und danach wieder ganz normal seinen Weg weitergemacht (Studium, Beamtenlaufbahn etc.)?
Ich würde mich über ehrliche Erfahrungen freuen.
Danke euch.

Posted Jun 22, 2026, 6:00 PM UTC

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