Problemorientierte Menschen sollten gekündigt werden, lösungsorientierte können bleiben

In meinen Teamsitzungen geht es ständig darum wie man Dinge verändern kann, die Arbeitsweise der Führungskraft ebenfalls zu verändern. Weinen in Teambesprechungen und scheiß Laune die verbreitet wird ist mittlerweile mein Alltag. Mein Problem dabei: außer kritik an allem zu üben bringt niemand konkrete Vorschläge, ich habe beinahe das Gefühl das die Leute gar nicht wirklich was lösen wollen. Ich beobachte dieses Szenario vor allem in Teams, die schnell wachsen und über 10 Mitglieder haben, das sich ein Bündnis gegen ein Unternehmen bildet (ich habe diese situation schon das 2. Mal). Ja ich weiß, unsere Branche ist hart und der Workload ist hoch. Ich war selber Mal an dem Punkt an dem ich eine Zeit lang sehr angeknackst war, nach einer Krankmeldung bis ich mich erholt habe war alles ok und ich habe den Job später einfach gewechselt. Fertig. Aber ich habe nicht allen Menschen in meinen Teams die Ohren vollgeheult, sondern nach Lösungen gesucht entweder Probleme konstruktiv in dem Unternehmen zu lösen oder bin halt einfach gegangen. Erwachsene Menschen sollten bei sich doch diese Grenze sehen können bei sich. Ich finde, dass mit so einem Verhalten Mitarbeiter gekündigt werden sollten, das zieht nur alle drum herum runter oder bewegt sie zum flüchten, wer hat schon Lust seine Kollegen zu betreuen statt zu arbeiten. Zudem denke ich, dass eine Kündigung in vielen Fällen den Menschen einen Gefallen tut, die tatsächlich unter dem Job so derart leiden und dabei ihre Gefühlswelt nicht mehr unter Kontrolle haben.

Posted Jul 3, 2026, 6:17 PM UTC

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