Was haltet ihr von ihrer Reaktion?

Ich versuche chronologisch alles zu schildern.

 

Ende April, Anfang Mai 2025 habe ich (m/31) eine Dame (w/31) kennen gelernt, eine alleinerziehende Mutter. Wir haben uns auf Anhieb verstanden. Knapp zwei Wochen später sind wir zusammengekommen.

Zuerst lief alles ruhig, ich war alle 2 Tage bei ihr und ihrer Tochter. Wir haben uns alle sehr gut verstanden und ich habe auch schon ein bisschen Verantwortung übernommen, so viel wie meine Freundin abgegeben hat.

Sie sagte mir am Anfang auch direkt, dass sie eigentlich umziehen wollte, nach kurzer Zeit entschied sie sich aber dazu, dass sie uns eine Chance geben möchte und deswegen vorerst nicht umzieht. Wir hatten darüber gesprochen und uns schlussendlich dazu entschieden, das gemeinsam zu machen, nur halt ein bis zwei Jahre später. (Dazu später mehr)

Nach ca. 2 Monaten (Mitte/Ende Juli), sagte sie mir, dass sie möchte, dass ich öfter zu ihr komme. Am Ende gab es den „Kompromiss“, dass ich einen Tag in der Woche bei mir zu Hause bleiben kann, die Nacht vorher sollte ich aber bei ihr schlafen. Die restlichen 6 Tage sollte ich dann zu ihr und am Wochenende auch da schlafen, was anfangs auch kein Problem für mich war. Ich konnte auch zu Hause bleiben, wenn meine Familie bei irgendwas Hilfe brauchte.

Die danach verliefen ruhig, ich war auf einem Konzert (September), weil ich mir die Karte vor dem Kennenlernen gekauft habe. Ich habe ihr geholfen einen Job zu finden.

Kurz darauf, sagte mir meine Freundin, dass ich doch eine Therapie anfangen soll, sie wusste von Anfang an, dass ich eine psychische Krankheit habe. Sie sagte mir das jeden Tag, dass ich mir einen Therapeuten suchen soll. Ich habe ihr immer wieder gesagt, dass ich das in meinem eigenen Tempo machen möchte, da ich nicht an dem Punkt war, dass ich professionelle Hilfe brauchte. Sie ließ nicht locker, also ich habe ich sie angelogen und ihr gesagt, ich hätte einen gefunden. Zwei Wochen später kam es raus, sie war sauer und ich habe nochmal klar und deutlich gesagt, dass ich das in meinem eigenen Tempo machen muss und wenn mich jemand dazu drängt, würde ich mauern. Danach haben wir uns wieder vertragen.

Im Oktober wollte ich mit einer guten Freundin (sie ist in einer Beziehung, meine Freundin und sie kannten sich zu dem Zeitpunkt schon) ins Kino, in einen Horrorfilm, da meine Freundin keine Horrorfilme mag. Meine Freundin sagte zu mir, dass sie das nicht möchte, da sie ja auch nichts unternehmen kann, weil sie ja ein Kind hat. Weswegen sie es auch nicht gut fand, dass ich im November alleine auf ein anderes Konzert gehen wollte. Habe ich im Endeffekt nicht gemacht, da es mir gesundheitlich nicht gut ging.

Etwas was über das ganze Jahr ging war, dass jeden Freitag bei mir Waschtag war, da ich meine Arbeitsklamotten selbst waschen musste, wenn ich zu lange gebraucht habe oder sie mitbekommen hat, dass ich nach der Arbeit 5 Minuten Pause zu Hause gemacht habe, wurde sie sauer und hat es mir auch gezeigt. Sie könnte ja auch nicht mehr duschen gehen, wenn ich nicht da bin.

Ab Ende 2025 ging es dann mehrfach um den Umzug, wir hatten ihn angesetzt für September/Oktober 2026. Im Februar 2026 wurde sie in ihrer Probezeit gekündigt. Sie entschied sich, ohne Rücksprache mit mir, dass der Umzug bereits im Mai stattfinden wird. Ich war damit erst nicht einverstanden, aber sie sagte immer wieder, dass sie hier niemanden hat (keine Familie und angeblich keine Freunde), sie redete solange auf mich ein, bis ich dem zustimmte.

Anfang März haben wir uns Wohnungen, 900km weit entfernt, angeguckt. Wir haben auch eine Wohnung gefunden. Mündlich haben wir eine Zusage bekommen.

Im April habe ich gemerkt, dass es mir zu schnell ging, ich habe ihr das auch gesagt, dass ich nicht weiß, ob das mit dem Umzug so früh gut wäre, weil ich Ende 2024 auch erst wieder zurück in meine Heimatstadt gezogen bin. Sie redete wieder auf mich ein, bis ich dem Umzug wieder zustimmte. Dann kam der Mietvertrag, ich habe nochmal mit ihr darüber geredet, dass ich mir nicht sicher bin. Ich habe ihr andere Bedenken geäußert.

Ihr Ton mir gegenüber änderte sich schlagartig, mehr bestimmend und befehlend. Ende April, kurz vor dem Umzug habe ich mich von ihr getrennt, es gab auch noch andere Gründe, die hier nicht relevant sind. Sie wollte den Umzug dennoch durchziehen, dann halt alleine. Ich habe ihr bei dem Umzug geholfen. Dabei haben wir beschlossen, dass wir der Beziehung zu einem späteren Zeitpunkt nochmal eine Chance geben wollen.

Am Abend der Trennung lag sie mit einem guten Freund im Bett, es wäre laut ihr nichts passiert. Einen Tag nach der Trennung, sagte sie zu mir, dass sie ja von mir kein zweites Kind mehr bekommen wird und deswegen über eine künstliche Befruchtung am nachdenken war, oder die kostenfreie Alternative mit diesem guten Freund von ihr wählen würde. Sie würde sich auch alleine um beide Kinder kümmern. Ich habe ihr gesagt, wenn das passiert, kann sie das mit der Chance vergessen.

Ich habe ihr, wie geschrieben, beim Umzug geholfen und danach noch ihre Wohnung versucht für die Schlüsselübergabe herzurichten. Zwei Wände waren komplett Orange, ich habe ihr gesagt, dass ich Geld von ihr haben möchte, wenn ich die Wände weiß machen soll, da ein 5 Liter Eimer mit weißer Farbe nicht reichen würde. Das Geld habe ich nicht bekommen, also konnte ich nicht streichen.

Nach der Schlüsselübergabe (die ich auch gemacht habe), wurde mir die Schuld gegeben, dass da jemand ihre Kaution nicht wiederbekommen hat. Selbst die Vermieterin meinte, dass es nicht meine Schuld ist und sie sich selbst hätte darum kümmern müssen (war ja nicht meine Wohnung).

Sperrmüll sollte ich für meine mittlerweile Ex auch noch machen, habe ihr auch gesagt, dass ich das mache.

Jetzt ist es so, dass sie regelmäßig Streit gesucht hat und mir an allem die Schuld gibt (Ende der Beziehung und ihre momentane finanzielle Lage). Sie hat mir jeden Tag Vorwürfe gemacht. Da ich über sowas nicht gerne schreibe, habe ich ihr vorgeschlagen zu telefonieren, was sehr häufig abgeblockt wurde. Wenn sie angerufen hat, waren es meistens Situationen, die gerade unpassend waren (nach einer Nachtschicht, direkt früh oder auch beim Geburtstag eines Familienmitglieds von mir). Sie ließ sich nicht darauf einen anderen Zeitpunkt zu wählen. Ich wurde dann auch dementsprechend manchmal sauer, was man mir auch angemerkt hat. Ich mein, Vorwürfe, Müdigkeit und ähnliche Situationen, sind keine gute Kombi. Wenn sie sagte, dass sie Zeit hätte, sagte sie immer wieder kurz darauf, dass sie sich um ihr Kind kümmern muss.

Nachdem sie mir vorgeworfen hat, dass ich sie scheiße behandeln würde, weil ich ja so blöd reagiere, wenn sie mich anruft, hat sie mich überall blockiert.

 

Noch eine Sache, immer wenn irgendwas bei mir war, sollte ich ihr alles erzählen, wenn ich gefragt habe, was bei ihr so passiert, hat sie mir immer wieder gesagt, dass wir nicht mehr zusammen wären und sie mir nichts mehr sagen muss. Ich sollte es akzeptieren, was sie nie gemacht hat.

Freunde und Familie haben mir auch immer wieder gesagt, dass sie gemerkt haben, dass ich kaum noch Zeit habe, für eben diese und mich selbst. Zudem meinten sie, dass meine Ex narzisstische Züge hat.

Posted Jul 5, 2026, 12:25 PM UTC

319
Loading comments…