Das kleine haus am Sonnenhang

Spoiler

Kurz vorweg: Ich kenne den Autor nicht, und das ist das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe. Ich fand es großartig.

Es ist recht kurz, 159 Seiten, und ich würde sagen, man liest es in etwa drei bis vier Stunden.

Spoiler-Warnung ab hier!

Das Buch hat mich abgeholt, und ich weiß nicht einmal genau warum. Es ist nicht wahnsinnig spannend, aber ich fand das Lesegefühl fantastisch. Ich mochte die Art, wie Capus schreibt, und ich war beim Lesen richtig entspannt und habe mich wohlgefühlt in dieser Geschichte.

Thema Kausalketten fand ich faszinierend: Alles hat ein Ende, und das Leben ist einfach eine Aneinanderreihung von Dingen, die passieren. Nichts hat irgendeinen tieferen Sinn und genau deshalb ist es auch egal, dass ich immer die Gleiche Pizza bestelle und nie etwas anderes will. Beim Lesen hatte ich ein Gefühl von Freiheit.

Gegen Ende, als der Roman abgeschlossen ist und er das Haus verlässt, fand ich das sehr passend. Auch wenn ich ein bisschen traurig war. Das ist eines dieser Bücher, das gerne noch 50 Seiten länger hätte sein dürfen, einfach weil ich mich darin so wohlgefühlt habe. Ich würde es empfehlen. Es sind Gedanken darin versteckt oder eingearbeitet, die es lesenswert machen. Ich weiß nicht, ob meine Beschreibung irgendjemandem hilft oder ob sie überhaupt gut ist. ich hoffe es.

Falls jemand es auch gelesen hat, würde mich interessieren, wie das Gefühl beim Lesen war: ähnlich wie bei mir oder komplett anders, vielleicht langweilig oder unzugänglich.

Posted Jul 5, 2026, 9:09 PM UTC

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