Wie bewahrt ihr eure Lebensgeschichte für die nächste Generation?
Ich mache mir in letzter Zeit immer öfter Gedanken darüber, was eigentlich von uns bleibt, wenn wir irgendwann nicht mehr da sind. Früher waren das Fotoalben, Tagebücher oder Briefe. Das waren Dinge, die man anfassen konnte und bei denen klar war: Das hat die Person wirklich erlebt.
Heute schaue ich auf meine Cloud Speicher und frage mich: Wie können meine Kinder oder Enkel später überhaupt noch unterscheiden, was von mir ist und was vielleicht nur ein technisch erzeugtes Abbild, ein Deepfake oder eine KI Spielerei? Es fühlt sich so an, als würde die Echtheit unserer eigenen Geschichte gerade zur Verhandlungssache werden.
Ich habe das Gefühl, wir verlieren die Kontrolle darüber, wie unsere Identität bewahrt wird. Geht euch das auch so? Habt ihr eine Art für euch gefunden, wie ihr eure Geschichte so festhalten könnt, dass sie in 30 oder 50 Jahren noch als echt und unzweifelhaft erkennbar bleibt, ganz ohne dass man sich durch komplizierte Archiv Programme wühlen muss?
Posted Jul 13, 2026, 10:37 AM UTC