Überlegung zu Solix 3 Pro und VDE-AR-N 4105
Ich weiß, dass das Vorhaben hier im Grunde ja an der Grenze des Subreddits nagt, aber würde interessieren, ob's hier schon Erfahrungen gibt bzw. ob ihr mir bestätigen könnt, dass meine Annahmen richtig sind.
Ich habe erst kürzlich von den Neuerungen durch VDE-AR-N 4105 erfahren.
Bisher betreibe ich eine Anker Solix 3 Pro mit 4 500Wp-Panels und insgesamt 10kW Speicher in SO-Ausrichtung ganz regulär als BKW (Anmeldung MaStR + Netzbetreiber). Im Sommer ist das völlig ausreichend und was die Solaranlage in den anderen Monaten (oder bei schlechtem Wetter) nicht gefüllt bekommt, wird über dynamischen Stromtarif optimiert aus dem Netz geladen. Im Winter sind die Panels aber ja eher "meh".
Durch die neue Regelung ist aber jetzt indirekt die 2kWp-Grenze begrenzt gefallen. Daher meine Überlegung bzw. mein Vorhaben:
- 4 zusätzliche Panels a 500Wp in SO- oder SW-Ausrichtung, alle 8 Panels dann paarweise mit Y-Kabeln und getauschtem letzten Leitungsstück (6mm²) zum Wechselrichter.
- Umstellung zu Wielandstecker und -steckdose (reine Formalie):
- Vorgefertigtes Kabel
- Dose in Eigenleistung (bin gelernte EFK, wenn auch anders beschäftigt).
- Aktualisierung im MaStr bzw. beim Netzbetreiber (F.1.2)
Durch die Neuregelung bzw. Einstufung als Kleinsterzeugungsanlage entfällt die bisherige Pflicht der Installation/Eintragung über einen eingetragenen Betrieb in dieser Leistungsklasse und ich kann es im Grunde komplett in Eigenarbeit erledigen (weil die 800W Einspeiseleistung bleiben).
Die 4kWp übersteigen zwar die maximale Aufnahme des Wechselrichters, aber der Regelt sich ja selbst, falls die 3,6kW überschritten werden und Abseits der Spitzenzeiten ist das auch hinfällig.
Die Upgradekosten dürften sich nach meinem Überschlag im Bereich von maximal 500-600€ bewegen, gleichzeitig die Anlage aber besonders abseits der Sommermonate und bei schlechtem Wetter deutlich effektiver machen.
Habe ich hier etwas übersehen oder falsch interpretiert, oder stimmt das so?
Posted Jul 29, 2026, 6:55 AM UTC