Akzeptanz, bzw. Realisierung, dass ich autistisch bin schwankt ständig
Es ist seltsam. Gestern war es so, als wäre die volle Realisation endlich eingetreten, oder als hätte mein Verstand es endlich geschafft, diese Tatsache voll zu integrieren. Ich fühlte mich frei und dennoch eingeschränkt zugleich, was sich eigentlich ganz gut angefühlt hat.
Heute bin ich irgendwie wieder im Verdrängungsmodus. Obwohl ich es weiß. Es ist seltsam, irgendwie sträubt sich mein Verstand, zu akzeptieren, dass ich autistisch bin, obwohl ich es nicht mal ablehne. Ich weiß, dass ich es bin, aber es ist irgendwie wieder deintegriert. Gestern habe ich mich so damit verbunden gefühlt. Ich habe mich gefühlt wie damals, als ich noch nicht ständig dabei war, meinen Zustand zu bewerten und war einfach bei mir. Als wäre der Survival zustand vorbei und ich war wieder bei mir.
Heute ist es wieder weg. Ich fühle mich wieder so entzweit irgendwie. Zwischen meinem Außenbild und dem autistischen Bild. In so einem unangenehmen Zwiespalt. Ich glaube es ist auch ein bisschen Scham da. Die spüre ich aber nach dem Masking und nach dem Demaskieren. Wie als würde etwas in mir rumoren. Aös wäre da eine Emotion, die ich nicht greifen kann und mich deswegen einfängt. Mein körper verkrampft dann auch leicht und meine sensorischen Probleme stören verstärkt.
Weiß jemand was ich meine? Kann jemand sagen, was ich tun kann, dass dieses zwiegespaltene Gefühl verschwindet? Bin ich überreizt?
Ich freue mich über jeden Vorschlag.
Posted Aug 3, 2026, 10:53 AM UTC