Nach 10 Jahren, 50+ Verlagsabsagen und einer Berufsunfähigkeit: Mein Fantasy-Roman ist erschienen [Autor]
Hallo zusammen,
ich bin Marvin, 32, und schreibe seit 2013. Ich kennzeichne mich direkt als Autor — mir ist wichtig, dass hier niemand das Gefühl hat, verdeckt beworben zu werden.
Angefangen hat alles mit ein paar Kurzgeschichten nach dem Abi. 2016 stand dann die erste Fassung eines High-Fantasy-Romans. Meine Mutter war damals die Einzige, die ihn lesen durfte. Danach: überarbeiten, an über 50 Verlage schicken, Absagen sammeln. Ihr könnt euch vorstellen, wie das für die Motivation war.
Zwischendurch kam eine chronische Erkrankung dazwischen, ich musste mich beruflich komplett neu orientieren. Geschrieben wurde trotzdem weiter — abends, am Wochenende, wann immer Zeit war.
Anfang des Monats ist das Buch erschienen. Zehn Jahre nach der ersten Fassung.
Es heißt „Soulbane – Im Bann des Flüsterers”. Kurz zum Inhalt: Eine uralte Macht erwacht, nachdem gerade erst Frieden eingekehrt war. Ein junger Krieger gerät zwischen die Fronten. Und ein Flüsterer taucht auf, der nicht kämpft, sondern verführt — der genau weiß, wonach sich jemand sehnt, und exakt das anbietet.
Was mich wirklich interessieren würde: Wie wichtig ist euch der Antagonist in einem Fantasy-Roman? Ich habe beim Schreiben irgendwann gemerkt, dass mich Gegenspieler, die niemanden zwingen, sondern verführen, deutlich mehr reizen als klassische Dunkle Lords. Geht euch das ähnlich, oder darf ein Bösewicht auch mal einfach böse sein? Und welche Antagonisten sind euch aus Fantasy-Romanen wirklich im Kopf geblieben?
Falls jemand Fragen zum Weg dahin hat — Verlagssuche, der Umgang mit Absagen, Schreiben neben dem Vollzeitjob — fragt gerne. Ich antworte ehrlich.
Posted Aug 3, 2026, 1:55 PM UTC