Die unsichtbare Hand im Praxistest: Wo trägt ein freier Wohnungsmarkt zu dauerhaft bezahlbarem Wohnraum bei?

Seit 1990 hat sich der deutsche Wohnungsmarkt radikal verändert. Damals schaffte der Staat die „Wohnungsgemeinnützigkeit“ ab und entließ Millionen Sozialwohnungen in den freien Markt. In den Folgejahren verkauften hochverschuldete Städte Hunderttausende öffentliche Wohnungen an private Investoren. Nach der Finanzkrise 2008 wurden Wohnungen schließlich zum begehrten „Betongold“: Große, börsennotierte Konzerne kauften riesige Bestände auf und richteten sie konsequent auf Rendite aus.

Das damalige Versprechen: Privat kann es besser und billiger. Trotz steigender Mieten und Wohnungsknappheit wird in der deutschen Öffentlichkeit die Verstaatlichung von Wohnraum kritisch gesehen. Daher meine Frage: Wo und unter welchen Voraussetzungen (außerhalb ökonomischer Theorie a.k.a erste Ableitung gleich null setzen) hat es ein freier Markt tatsächlich geschafft dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu schaffen?

Posted Aug 8, 2026, 5:25 PM UTC

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