Ich habe selber gekündigt, dann hat der AG mir ein Kündigungsschreiben gegeben damit ich ALG1 kriege. Jetzt will ich dem Arbeitsamt doch meine Eigenkündigung vorlegen.

Rechtliches

Hallo liebe Community,

ich habe eine Frage, wie ich mich in der folgenden Situation verhalten soll und ob ich da Probleme bei der Agentur für Arbeit kriege: Ich habe dem Chef blöderweise zu früh gesagt, dass ich kündigen will. Danach wurde die Situation auf der Arbeit wegen Stress für mich so untragbar, dass ich früher als geplant kündigen musste, ohne schon einen neuen Job zu haben.

Ein Paar Tage nachdem ich selber gekündigt habe, hat mir mein ex-Chef angeboten, dass er mich kündigt, damit ich ALG kriege. Das hatte ich auch damals akzeptiert. So sind wir geblieben, als meine Beschäftigung da zu Ende war. Im Arbeitszeugnis steht, dass ich aus Gründen der Neuausrichtung und Umstrukturierung ausscheide. Allerdings interessiert die Agentur für Arbeit das Arbeitszeugnis nicht, so weit ich weiß.

Am letzten Arbeitstag hat mir der ex-Chef zu verstehen gegeben, dass er mich in der Zukunft bitten würde ins Büro zu kommen um ihm bei der Arbeit zu helfen. Ich glaube er fühlt sich berechtigt, weil er mir ein Gefallen getan hat und bei ihm nichts umsonst ist.

Nun bald habe ich einen Termin bei der Agentur für Arbeit, weil ich mich arbeitslos gemeldet habe. Da ich lieber die Sperrzeit nehmen würde als den Ex-Chef wieder zu sehen oder zu hören, überlege ich mir jetzt beim Termin meine Eigenkündigung vorzulegen und zu sagen, dass ich selber gekündigt habe.

Ich würde dann dem Ex-AG eine E-Mail schreiben und um die Arbeitsbescheinigung bitten. In dieser E-Mail würde ich auch schreiben, dass ich die Eigenkündigung vorgelegt habe, um Missverständnisse zu vermeiden.

Würde ich oder der Ex-AG Probleme kriegen, wenn ich so vorgehe? Ich lege dem Arbeitsamt die Eigenkündigung vor und die wollen das Arbeitszeugnis sowieso nicht.

Posted Aug 12, 2026, 8:23 PM UTC

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