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dietmarbrem

Kennt ihr dieses komische Gefühl nach einem Kongress?

Ich musste neulich an eine Zeit denken, als ich ungefähr 30 Jahre alt war. Damals war ich noch sehr aktiv als Zeuge Jehovas und habe einen viertägigen Kongress im Westfalenstadion in Dortmund erlebt.
Vier Tage lang war man irgendwie in einer eigenen Welt. Tausende Brüder und Schwestern, überall bekannte Gesichter, Gespräche, gemeinsame Erlebnisse, Musik, Vorträge – und man war ständig von dieser besonderen Kongressstimmung umgeben. Ich empfand das damals tatsächlich als sehr schön und war richtig „happy“.
Und dann kam der Montag.
Der Kongress war vorbei, man musste wieder zur Arbeit, und draußen war es trübe und dunkel. Ich weiß noch ziemlich genau, wie komisch sich das angefühlt hat. Es war fast so, als würde man aus einer Blase herausfallen und plötzlich wieder in der normalen Welt stehen.
@Ich war an diesem Montag richtig niedergeschlagen. Fast schon wie in einer kleinen depressiven Phase. Und ich habe mich damals gefragt, warum mir der Übergang zurück in den normalen Alltag so unglaublich schwerfiel.
Damals habe ich mir darüber natürlich nicht viele Gedanken gemacht. Heute frage ich mich aber, ob andere Zeugen Jehovas dieses Gefühl ebenfalls kannten.
Habt ihr nach einem Kongress oder einer größeren Versammlung auch schon einmal so einen starken „Absturz“ erlebt – vielleicht gerade am Montag danach?

Wie habt ihr dieses Gefühl damals erklärt?

Posted Aug 29, 2026, 1:27 PM UTC

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