Wir fühlen uns nicht ernst genommen und kriegen keine Hilfe
Da der richtige Text zu lange geworden ist (selbst der ist eine Kurzfassung..) packe ich den in einen Kommentar und schreie hier nur eine Kurzfassung.
Wir haben seit jetzt 7 Wochen (morgen 12 Wochen alte Tochter) extreme Schlafprobleme und haben mittlerweile alles versucht. Hebamme, Schlafberatung (nur ein Kennenlerngespräch), Kinderarzt, Schreiambulanz und noch mehr. Die Nacht ist immer "relativ" entspannt, Tagsüber schläft sie unruhig und nicht lange, hat Probleme beim Einschlafen und Abends ist es eine extreme Katastrophe, sodass sie jeden Abend erst nach mehrstündigem Geschrei so müde ist, dass sie gefühlt tot in den Schlaf fällt.
Zum gleichen Zeitpunkt begann es, dass unsere Tochter relativ selten (alle 7-10 Tage, bei Stillkindern aber noch im Rahmen) Stuhlgang hat. Und dann absolut extrem. Vor 2 Wochen begann es dann, dass sie dazu auch Bauchschmerzen bekam, sodass wir am Wochenende dann (auf Anraten der Notaufnahme einer Kinderklinik via Telefon) Babylax gegeben haben. Da kam so extrem viel raus und dann hatten wir 2 Tage auch wirklich eine entspannte Zeit mit ihr.
Seitdem bleiben die Bauchschmerzen aber (man merkt am Gesicht, wie sie aktiv presst und ihr Bauch ist oft auch hart) und dauerhaftes Gepupse von ihr, auch kurz nach dem Stuhlgang. Das wollten wir mit dem Kinderarzt abklären und hätten eigentlich morgen einen Termin. Heute hat mich aber meine Frau unter Tränen angerufen, dass es unserer Tochter wieder so bescheiden geht. Also direkt zum Kinderarzt. Während der Fahrt hat sich unsere Tochter beruhigt. Der Kinderarzt hatte dann nur kurz rumgetastet, alles als normal befunden und wollte uns dann direkt wieder heimschicken. Wir wollten aber zumindest wissen, woran ihre Schmerzen (und das Pressen) denn liegen könnten.. Meine Frau hatte dann noch gefragt ob möglichweise eine Milcheiweißallergie das Problem (Sie stillt, aber die Möglichkeit, wenn auch selten, besteht ja trotzdem). Daraufhin meinte er nur, dass es sowas bei Stillkindern nicht gibt, hat sich verabschiedet und wir standen nur verdutzt da,
Wir sind gerade völlig perplex und überlegen jetzt ernsthaft den Kinderarzt zu wechseln, da unserer Tochter nicht geholfen wird. Gleichzeitig wissen wir aber nicht mehr weiter. Wir sind hart überfordert, unser Haushalt bleibt liegen, Mental und körperlich sind wir komplett am Arsch und keiner hilft uns, während wir uns durchgehend Sorgen um unsere Tochter machen.
Posted Sep 8, 2026, 11:38 AM UTC