Laden an der Steckdose: Lohnt es sich?

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Bei vielen liegt ein Schukostecker Adapter oder eine Ladestation mit Adapter (Notladekabel) im Kofferraum. Dieser ist jedoch wirklich nur für den Notfall gedacht.

Schuko-Steckdosen sind nur begrenzt dauerbelastbar, wir empfehlen deshalb, den Ladestrom auf 10 A oder weniger zu begrenzen.

Das Risiko. Nicht die Steckdose an sich, sondern ihre Vorgeschichte: gealterte Kontakte, lose Klemmstellen, in Reihe geschaltete Altinstallationen. Unter Dauerlast können alte Anschlussstellen hohe Temperaturen erreichen. Eine Steckdose, die 20 Jahre eine Stehlampe versorgt hat, ist nicht dasselbe wie eine, die täglich acht Stunden 2,3 kW liefert.

Die Alltagsrechnung. Acht Stunden Nachtladen ergeben rund 18 kWh, also etwa 100 km. Das reicht also nicht für Pendler oder jene die täglich längere Strecken fahren. Dazu kommen die höheren Ladeverluste von 13 bis 24 Prozent gegenüber unter 7 Prozent an der Wallbox.

Wenn ihr es trotzdem im Notfall nutzen möchtet:

  • Ladestrom auf die kleinste sinnvolle Stufe reduzieren (immer maximal 10 A und nur mit passendem Adapter).
  • Keine Mehrfachstecker, keine Kabeltrommel, keine Verlängerung.
  • Stecker nach der ersten Stunde anfassen. Handwarm ist okay, heiß ist ein Abbruchgrund.
  • Bei häufiger Nutzung eine eigene, geprüfte Leitung legen lassen. Eine CEE-Dose plus mobile Wallbox, wie den go-e Charger Gemini flex, ist die deutlich bessere Dauerlösung.

Beim go-e Charger Gemini flex gibt es genau dafür Adapter, und die Ladeleistung lässt sich in Stufen von 1,4 kW bis 22 kW einstellen - für das Laden an der Schukosteckdose empfehlen wir mit nicht mehr als 1,4kW Ladeleistung zu laden. Außerdem sind je nach Land gesetzliche Bestimmung für die maximale Ladeleistung mit einem Schukoadapter und somit einphasigem Laden zu beachten.

Nutzt ihr eure Schukosteckdose zum laden eures E-Autos?

Adapterkabel

Posted Sep 11, 2026, 3:30 PM UTC

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